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Aktuelles Neuer Abgastest sorgt für Einschränkungen bei Porsche
Mehr Auto & Verkehr Aktuelles Neuer Abgastest sorgt für Einschränkungen bei Porsche
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16:29 01.06.2018
Wegen des neuen Abgastestverfahren WLTP muss Porsche seine Modellpalette umstellen. Der Autobauer schränkt daher sein Angebot ein. Quelle: Marijan Murat
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Stuttgart

Die Umstellung auf das neue Abgastestverfahren WLTP sorgt auch beim Autobauer Porsche für Einschränkungen beim Angebot an Neuwagen. Porsche widersprach allerdings einem Medienbericht, wonach der Verkauf von Neuwagen in Europa insgesamt eingestellt werde.

Die Einführung der neuen Abgasgesetzgebung mache eine Umstellung der Modellpalette auf Ottopartikelfilter und eine Neutypisierung bis spätestens 1. September 2018 erforderlich, hieß es in einer Stellungnahme. Vorübergehend komme es daher zu einem eingeschränkten Modellangebot.

Interessenten könnten sich aber auch während der Umstellungsphase zur Bestellung neuer Modelle an die Porsche-Zentren wenden. Auf die verweist auch der sogenannte "Car Configurator" auf der Internetseite von Porsche derzeit.

Beim neuen Prüfzyklus WLTP geht es um eine bessere Abbildung des tatsächlichen Verbrauchs sowie der Schadstoff- und CO2-Emissionen. Die Umstellung sorgt auch anderswo für Engpässe. Kürzlich hatte VW Produktionsengpässe angekündigt, auch BMW stoppt vorübergehend die Produktion mehrerer Modelle mit Benzinmotoren für den europäischen Markt, um sie für die neuen Messungen fit zu machen.

Die ersten neuen Porsche-Modelle mit Ottopartikelfilter sollen im September mit Varianten der Sportwagen 911 und 718 auf den Markt kommen, wie der Autobauer weiter mitteilte. Alle weiteren sollen schrittweise danach kommen.

Das knappe Zeitfenster für die Umstellung und neue Typisierung ergebe sich aus den Vorgaben des Gesetzgebers, betonte Porsche. Das Gesetz sei erst Ende Juli 2017 in Kraft getreten. Üblicherweise betrügen die Entwicklungszyklen in der Automobil-Industrie etwa drei Jahre. Hinzu komme, dass es durch die Umstellung zu erheblichen Engpässen bei Prüfstandskapazitäten komme.

dpa

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