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05:02 18.05.2018
Kaninchen müssen die ganze Zeit über fressen. Ihre Verdauung ist auf ständigen Futternachschub ausgelegt. Quelle: Caroline Seidel
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Stuttgart

Kaninchen machen niemals eine Fresspause - und das ist gut so. Denn einerseits müssen die Tiere regelmäßig fressen, um den Nahrungsbrei durch ihr Verdauungssystem zu bewegen.

Andererseits brauchen sie den stetigen Nachschub, um ihre Zähne abzureiben. Bleibt die Frage, wie das richtige Futter für die Tiere aussieht. Die Tierrechtsorganisation Peta gibt folgende Tipps:

- Heu und Kräuter: Am besten wäre eine Kräuterwiese mit verschiedenen Kräutern und Gräsern für die Tiere. Da die meisten so etwas nicht in der Nähe haben und es auch nicht zu jeder Jahreszeit verfügbar ist, sollte Heu in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen. Im Sommer kann es in Maßen auch frisches Gras geben.

- Obst und Gemüse: Hauptsächlich Gemüse und Blattsalate sind für den empfindlichen Kaninchenmagen gedacht, Obst nur ab und zu. Kohlarten sollten die Tiere nicht fressen, da sie zu Aufblähungen führen können. Auch Avocados sind ungeeignet, da sie im unreifen Stadium giftig sein können.

- Andere Lebensmittel: Kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Nudeln oder Getreide sollten Kaninchen nicht bekommen, da diese Verdauungsstörungen hervorrufen können.

- Kein schneller Futterwechsel: Mit der Zusammensetzung des Futters sollten Halter nicht herumexperimentieren. Ist dennoch ein Wechsel nötig, sollte man langsam vorgehen und das neue Kaninchenfutter nach und nach mit dem bisherigen mischen.

dpa

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