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Ausflugsideen für kältere Tage

Familienspaß in der Region Ausflugsideen für kältere Tage

Das Memory-Spiel mit den älteren Geschwistern oder das gemeinsame Plündern der Kostümtruhe mit den Nachbarskindern. Das Spiel ist wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Doch was kann in der Region mit den Kleinsten unternommen werden? Nachfolgend ein paar Tipps für Vergnügung In- und Outdoor.  

Beim Ausflug in die freie Natur, laden Blätter zum Spielen ein. In der Region gibt es noch weitere Ausflugsziele, die zum Spielen anregen. 

Quelle: © Syda Productions – Fotolia.com

Das Spielen gehört bekanntermaßen zur kindlichen Entwicklung einfach dazu. Im Laufe des Alters verändert sich das Spielverhalten, nicht zuletzt, weil das Kind eine immer ausgeprägtere Motorik, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität bekommt. Was im Alter zwischen zwei und sechs Monaten noch das sensomotorische Spiel, bei dem vor allem die Bewegungen der Hände und Füße für Interesse sorgen, ist ab etwa drei Jahren das Rollenspiel. Dieses fordert und fördert bereits die kindliche Kreativität sowie die Sozialkompetenz. Spielzeuge, die Teil der einzelnen Spielphasen sind, können die kindliche Entwicklung zusätzlich fördern, jedoch nur, wenn die Spielzeuge dem Alter und den Fähigkeiten angepasst sind. Ergänzend zum freien Spiel mit Gleichaltrigen oder dem „Bauklötzchenstapeln“ mit den Geschwistern, kann es zum Spiel auch in die freie Natur oder in eine Indoor-Anlage gehen. Ausflüge mit Kindern unterstützen den Lernprozess, fördern Kreativität und Neugierde und können den Spielalltag ergänzen.

Es gibt einige kreative Ausflugtipps, die die kindliche Entwicklung fördern können. Beim Ausflug wird das Kind auf ganz verschiedenen Ebene geprägt – nämlich auf der sozialen, der kreativen, der motorischen und der geistigen Ebene. Doch welche Orte bieten sich in der Region für ein Ausflugziel im Herbst oder Winter an, zu jeder Jahreszeit für Spielabwechslung sorgt? Nachfolgend ein paar Ideen, die sich für die diesjährige Ausflugsplanung und für die Planungen des nächsten Jahres eignen. Denn gemeinsame Familienausflüge sind durchaus auch ein guter Vorsatz für das kommende Jahr.

Das Indoor-Abenteuerland in Leipzig

Spielt das Wetter mal wieder verrückt und laden die Temperaturen nicht unbedingt zum langen Spaziergang durch den Schnee ein, kann es mit der Familie in das Indoor-Spielparadies „Euro Eddy´s FamilyFunCenter“ gehen. Dieses befindet sich in Leipzig am Kastanienweg 1. Die Spielanlage ist eine der größten in Mitteldeutschland. Kinder können sich frei nach dem Motto des Centers „Hier sind die Kleinsten die Größten“ auf vier verschiedenen Ebenen austoben. Sie können springen, rutschen oder klettern.

Eine acht Meter hohe Kletterwand steht für Free-Climbing zur Verfügung und auch für die Kleinsten unter den Kleinen gibt es ein Kletterlabyrinth ohne Altersbeschränkung. Die Rennfahrer können sich in eines der Elektro-Quads setzen. Zudem gibt es eine Mini-Disco, eine 3er-Rutsche mit Rakete sowie eine Spielanlage mit Geistertunnel. Neben den großen Spielbereichen gibt es kleinere Attraktionen, wie Tischtennis, Tischkicker, Billard oder Airhockey. Brauchen Kinder und Eltern eine Pause vom ganzen Rutschen und Herumtoben bietet der Park die Möglichkeit, sich ein Gesellschaftsspiel auszuleihen.

Panorama Museum Bad Frankenhausen

Kunst- und Kulturgeschichte kann die ganze Familie im Panorama Museum in Bad Frankenhausen erleben. Das Zentrum des Museums bildet das Monumentalgemälde „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ von Werner Tübke. Das Kunstwerk haben sich bereits 2,8 Millionen Besucher angesehen. Zu den Werken, die permanent im Museum zu betrachten sind, gehören neben dem Monumentalgemälde, die Bronzestatuen der niederländischen Künstlerin Lotta Blokker.

Im Museum gibt es eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Kunst. Diese reicht von Zeichnungen und Aquarellen bis hin zu Plastiken. Die meisten Werke wurden durch Kauf erworben oder sind Dauerleihgaben des Freistaates Thüringen sowie der Berliner Oberfinanzdirektion. Das Museum bietet ab und an auch Sonderausstellungen, die größtenteils aus Kunstschenkungen bestehen.

Durch das Museum finden immer wieder Führungen statt. Zum Beispiel gibt es von November bis März eine Führung zum Monumentalbild mit akustischer Begleitung. Darüber hinaus gibt es spannende Multimedia-Führungen, die sich speziell an die Jüngsten richten.

Um das Museum auf eigene Faust oder unter fachkundiger Begleitung erkunden zu können, müssen Erwachsene sechs Euro und Kinder von sechs bis 14 Jahren zwei Euro Eintritt zahlen. Geöffnet hat das Museum von November bis März montags und sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Modelleisenbahn im XXL-Format

In Wiehe findet sich die weltgrößte Modellbahn-Show Europas. Ganzjährig können in der Modellbahn-Wiehe auf rund 12.000 Quadratmetern verschiedene Modellbahnanlagen begutachtet werden. Die Einzigartigkeit der Anlagen machen unter anderem detailgetreue Landschaftsbilder sowie originalgetreue Modelle großer Bahnhöfe bekannter Städte mit Wahrzeichen diverser Länder aus. Die Modellbauanlage in Wiehe wurde am 7. November 1997 nach achtmonatiger Bauzeit eröffnet.

Innerhalb der Anlage findet sich unter anderem der Nachbau vom Schienenweg London-Istanbul, von den drei meterspurigen Gebirgsbahnen im Harz oder von der amerikanischen Landschaft von Ost nach West. Teil der Ausstellung rund um die USA sind zum Beispiel Ereignisse, wie die Mondlandung oder die Entdeckung Amerikas.

Die Modellbahn-Wiehe hat von Montag bis Sonntag – sowie feiertags – jeweils von zehn bis 18 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist immer um 17 Uhr. Der Rundgang durch die einzelnen Hallen dauert etwa zwischen zwei bis drei Stunden. Erwachsene zahlen zehn Euro und Kinder zwischen vier und 14 Jahren 5,50 Euro Eintritt.

Der Park für Playmobil-Freunde

In Zirndorf befindet sich der Playmobil-Funpark, in dem sich die Miniatur-Playmobilwelt aus dem Kinderzimmer im XXL-Format auf einer Fläche von über etwa 90.000 Quadratmeter ausbreitet. Der Park ist etwa drei Stunden Autofahrt von Leipzig entfernt. Die Playmobilwelt bietet auch die Möglichkeit im angeschlossenen Playmobil Aparthotel, zu übernachten. Das Hotel wird derzeit modernisiert, öffnet aber ab dem 8. April 2017 wieder für Übernachtungsgäste.

Playmobil Eisenbahn

Die Miniatur-Playmobilwelten laden im Playmobil-Park in XXL zum Spielen ein.

Quelle: © PeterHauschild – Fotolia.com

Der Funpark befindet sich direkt neben der Playmobil-Zentrale und hat von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Motto des Parks für die ganze Familie lautet „spielen, bewegen, erleben!“. Die Kleinsten können in dem Park Burgfräulein oder Kapitän auf dem 17 Meter langen Piratenschiff spielen, Boule-Kugeln rollen, sich auf einem Baumhaus austoben, ein Lichterlabyrinth erkunden oder mit einem kleinen Traktor einen Parcours durchfahren. Zudem gibt es einen Minigolfplatz mit insgesamt 18 Bahnen.

Auch Regenwetter oder winterliche Kälte müssen dem Ausflug in den Park nicht im Weg stehen. Denn das gläserne HOB-Center bietet zusätzliche Attraktionen. Unter anderem verschiedene Mitmachaktionen, eine Minidisco sowie eine große Playmobil-Spielstadt mit einzelnen begehbaren Themenwelten, wie das Wikingerschiff oder das Märchenschloss. An das HOB-Center ist ein Indoor-Klettergarten angeschlossen.

Bis Anfang März 2017 kann man sich im Innenspielbereich, im HOB-Center und im Klettergarten vergnügt und ausgetobt werden. Der Eintritt in der Wintersaison beträgt sechs Euro. Die Spielgelegenheiten im Außenbereich stehen wieder ab März 2017 zur Spiel-Verfügung.

Vorfreude auf das kommende Jahr

Während die Modelleisenbahnen oder die Rutschen im Indoor-Spielplatz ganzjährig für einen Ausflug mit der ganzen Familie zur Verfügung stehen, gibt es andere Ausflugsziele, die erst im nächsten Jahr wieder besucht werden können. Nachfolgend zwei Ziele, die die Familienzeit im nächsten Jahr bunter machen können.

Einer der größten Freizeitparks – Belantis

Südlich von Leipzig befindet sich der größte Freizeitpark Ostdeutschlands. Das Abenteuerreich Belantis bietet verschiedene Themenbereiche sowie Shows und Attraktionen. Die Spielbereiche tragen unter anderem folgende Namen „Tal der Pharaonen“, „Küste der Entdecker“, „Land der Grafen“, „Insel der Ritter“ oder „Prärie der Indianer“. Sie sind in dem Park auf etwa 27 Hektar verteilt.

Der Park bietet Attraktionen, wie die Familienachterbahn ab vier Jahren – Cobra des Amun Ra. Auf der Achterbahn kann die ganze Familie auf dem Rücken einer Schlange durch den Park sausen. Durch den Park führt die Familie das Maulwurf-Maskottchen Buddel. Kinder können an einer Piratenprüfung teilnehmen und selber Pirat werden, sich wie ein Indianer schminken lassen oder mit Kinderautos an der Wüstenrallye teilnehmen. Zudem gibt es eine Wildwasserbahn und mit Poseidons Flotte geht es entlang am Strand der Götter. Ganz mutige Abenteurer können außerdem die Schatzinsel im Belantis-Meer erkunden oder auf spannende Abenteuerreise beim Lauschen der Geschichten des Häuptlings gehen.

Neben einzelnen Attraktionen innerhalb der verschiedenen Themenbereiche, werden diverse Shows angeboten. Diese sind oft interaktiv gestaltet und die Jüngsten können eine Indianerprüfung ablegen oder ab vier Jahren an einem Ritterturnier teilnehmen. Saisonbeginn ist am 8. April 2017, dann hat der Park von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Kinder bis vier Jahren frei, Kinder von fünf bis zehn Jahren zahlen 27,90 Euro und ab elf Jahren kostet der Eintritt 32,90 Euro.

Der Dino-Park: Auf den Spuren der Giganten

Den Dinos auf der Spur: Auf Spurensuche kann sich die ganze Familie im Saurierpark in Bautzen (Kleinwelka) in der Nähe von Dresden begeben. Die Geschichte der Dinosaurier kann von den Anfängen bis über die Unterwasserwelt im Jura und dem Aussterben der Urzeit-Giganten spielerisch nachvollzogen werden. Groß und Klein können im Bereich „Vergessene Welt“ ein verlassenes Forscherareal erkunden und herausfinden, wie die Dinosaurier gesichert wurden und was es mit den Dino-Eiern auf sich hatte.

Fußabdruck Dinosaurier

Auf die Suche nach den Spuren der Dinosaurier kann die Familie im Saurierpark in Bautzen gehen.

Quelle: ©Foto: netsuthep – Fotolia.com

Die Welt der Dinos kann aber auch von oben erkundet werden – und zwar im Kletterurwald. Die Kletternetze schaukeln, aber der Weg lohnt sich, denn dabei kann unter anderem dem Flugsaurier ganz nahe gekommen werden. Wieder unten auf dem Boden angekommen, sorgen Fontänen und Wasserspiele auf etwa 350 Quadratmetern im Bereich „Galaktischer Nebel“ vor allem im Sommer für Erfrischung. Das Highlight ist die Fontäne, die Wasser bis zu sechs Meter in die Höhe spuckt.

Außerdem gibt es eine Kletterwand, Kletterfelsen und ein Forschercamp. Im Forschercamp können die kleinen Dino-Forscher ein Skelett freilegen oder selber eine Saurierplastik anfertigen. Im „Universum“ gibt es dann noch die Möglichkeit, sich auf diversen Kuppeln, Rutschen oder auch mit Balancespielen zu vergnügen.

Der Saurierpark hat vom 8. April bis zum 5. November 2017 täglich von neun bis 18 Uhr geöffnet. Und von Juli bis August sogar bis 19 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene kostet 13 Euro und für Kinder von drei bis 14 Jahren acht Euro.

LVZ

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