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Schreibabys beruhigen – Wann hilft das Pucken?

ANZEIGE Schreibabys beruhigen – Wann hilft das Pucken?

Ein Kind nimmt die Aufmerksamkeit der gesamten Familie ein und hält Mutter und Vater in so manchen Nächten wach. Viele Mütter fühlen sich zurecht überfordert, wenn Ihr Baby tagsüber wie auch nachts ununterbrochen schreit und weint.

Es ist in diesem Fall von einem Schreibaby auszugehen. Laut einer statistischen Erhebung schreien und weinen mehr als 20 Prozent aller Babys ungewöhnlich oft. In der Regel tritt dieser Moro-Reflex in den ersten drei bis fünf Lebensmonaten auf und ist zugleich der Grund für unkontrollierte Bewegungen, die Ihr Baby nur sehr schlecht in den Schlaf finden lassen. Die verzweifelten Eltern finden keine Ruhe und können in einem Zustand der Anspannung kaum entspannend auf ihr Baby einwirken.

 

Diese Wickeltechnik erwirkt ein Gefühl von Geborgenheit

 

 

Gerade die Babys, die unkontrolliert zucken, können nachts nur sehr schlecht einschlafen. Eine Wickeltechnik namens Pucken bietet für diese Problematik eine Lösung. Sie nehmen eine Babydecke, ein Tuch oder ein spezifischen Pucksack zur Hand und wickeln Ihr Baby darin ein. Der Schutz der Enge erwirkt bei Ihrem Baby ein Gefühl der Geborgenheit. Die ruckartigen Zuckungen treten nicht mehr auf, da die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Verfolgen wir diese Wickeltechnik, lässt sich herausfinden, dass über viele Jahrhunderte Babys von mehreren Hebammen-Genrationen so eingewickelt wurden.

Bei der Frage, „wie Sie richtig pucken“, sollte eine Hebamme die nötigen Tipps parat haben. Es wäre falsch, zu locker den Pucksack anzulegen, dann bleibt dem Kind genügend Platz zum Strampeln und die gewünschte Wirkung bleibt aus. Ist die Decke eingeschlagen, darf sich diese bei den Bewegungsversuchen nicht lockern. Hier hilft im Vergleich zum Tuch oder zur Decke der Pucksack. Letzteres nimmt Ihnen die Komplexität der Wickeltechnik ab und lässt sich das Kind in wenigen Handgriffen wickeln.

 

Wann sollte das Pucken beendet werden?

 

 

Im Prinzip sollten Sie in diesem Punkt auf Ihr Kind hören. Beginnt Ihr Baby wieder mit den alten Verhaltensmustern und Schreiattacken, setzten Sie die Wickeltechnik abermals ein. Möchten Sie das Pucken gezielt abgewöhnen, ist ein schonendes Verfahren zu empfehlen. Das Tuch oder die Decke wird jeden Tag etwas lockerer gebunden, sodass dies immer weniger festhält. Ihr Baby bemerkt die Veränderung kaum und wird bald ruhig und entspannt schlummern.

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