Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Aktuelles Auch Minijobber können Riester-Förderung erhalten
Mehr Finanzen Aktuelles Auch Minijobber können Riester-Förderung erhalten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:03 29.10.2015
Minijobber bekommen eine Riester-Förderung, wenn sie einen Eigenanteil sparen. In einem gewerblich Job sind das 16,65 Euro im Monat. Quelle: Jens Büttner
Anzeige

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Von der Riester-Förderung können auch Minijobber profitieren. Dafür müssen sie jedoch einen Eigenanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung einzahlen. Darauf macht die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften aufmerksam.

Mit einem Eigenanteil erhalten Minijobber die volle Riester-Förderung - also die Grundzulage von 154 Euro pro Jahr. Wer Nachwuchs hat, bekommt sogar bis zu 300 Euro pro Kind extra.

Hintergrund: Seit 2013 sind Minijobber automatisch in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert - allerdings nicht mit der vollen Beitragshöhe. Wenn Minijobber einen Eigenanteil hinzuzahlen, sind sie voll gesetzlich rentenversichert und erhalten weitere Ansprüche, etwa auf Reha-Leistungen.

Da der Arbeitgeber pauschal unterschiedliche Beträge an die Rentenversicherung abführt, variiert auch die Höhe des Eigenanteils. In gewerblichen Job muss der Minijobber 16,65 Euro pro Monat zahlen. Wer hingegen in einem Privathaushalt für das selbe Gehalt arbeitet, muss 61,65 Euro pro Monat abführen. Somit lohnt sich Riester-Sparen vor allem für gewerbliche Minijobber.

Weitere Voraussetzung, um die Riester-Förderung zu erhalten: Der Sparer muss mindestens vier Prozent des Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulage von 154 Euro in den Vertrag einzahlen. Bei einem Verdienst von 450 Euro - also 5400 Euro im Jahr - ergeben sich aus den vier Prozent des Vorjahreseinkommens 216 Euro. Abzüglich der Zulage sind es 62 Euro im Jahr, die der Minijobber zum Riestern beitragen muss.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Von einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) im Streit um Gaspreis-Erhöhungen sind nur Kunden in der Grundversorgung betroffen. Da viele Gasbezieher aber Sonderkunden sind, können sie nach wie vor gegen Preiserhöhungen der Anbieter vorgehen.

28.10.2015

Medizinische Operationen sind immer heikel. Daher errichtet manch einer vorher noch schnell sein Testament, falls er diese nicht überlebt oder dadurch geschäftsunfähig wird. Auch wenn der Eingriff gut überstanden wird, bleibt der letzte Wille bestehen.

28.10.2015

Jeden Monat etwas weniger Lohn, dafür im Alter mehr Rente: Das ist die Idee hinter der betrieblichen Altersvorsorge. Jeder Arbeitnehmer hat einen Anspruch darauf - ein gutes Geschäft ist die Betriebsrente wegen vieler kleiner Fallstricke aber nicht immer.

28.10.2015
Anzeige