Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 2 ° Regen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Sharing Economy - Wo Verbraucher überall teilen können

Verbraucher Sharing Economy - Wo Verbraucher überall teilen können

Dinge immer selbst zu besitzen, ist für viele offenbar gar nicht so wichtig. Deutschen Verbrauchertags ergab. Bekanntenkreis etwas verleihen. Dennoch: In vielen Bereichen hat sich das Prinzip "teilen statt haben" schon etabliert.

Voriger Artikel
Im Büro bei Hitze viel trinken
Nächster Artikel
Rente, Einlagenschutz, Elterngeld: Das ändert sich ab Juli

Ab in die Altkleidersammlung? Eine Alternative kann auch Tauschen sein - zum Beispiel über Plattformen wie Kleiderkreisel.de.

Quelle: Bodo Marks

Berlin. ) anlässlich des

Deutschen Verbrauchertags ergab.

 

Allerdings würden 79 Prozent nur im

Bekanntenkreis etwas verleihen. Dennoch: In vielen Bereichen hat sich das Prinzip "teilen statt haben" schon etabliert. Eine Übersicht:

 

 

Urlaub: Hotels sind vielen zu unpersönlich, Jugendherbergen bieten mitunter wenig Privatsphäre. Wie schön wäre es, wenn man direkt in einer Wohnung in der Innenstadt oder einem Haus am Meer Urlaub machen könnte. Die Share-Economy macht es möglich: Auf Portalen wie Airbnb oder Wimdu können Reisende nach privaten Unterkünften suchen.

 

Gastgeber und Urlauber müssen sich auf den Seiten registrieren und ein Profil hinterlegen. Anbieter stellen Bilder und eine Beschreibung ein und nach der Reise bewerten sich beide Seiten gegenseitig. Ein Prinzip, das Schule gemacht hat: Inzwischen gibt es zahlreiche Anbieter wie 9Flats, Haustauschferien oder Couchsurfing, die ähnlich funktionieren.

 

Autos: Als Statussymbol hat das Auto für etliche Menschen offenbar ausgedient. "Viele Fahrer begreifen, dass sie Geld sparen können, wenn sie ein Auto teilen", sagt Gunnar Nehrke dem Bundesverband Carsharing (BCS). Nach einer Untersuchung von Stiftung Warentest lohnt sich die Nutzung eines geteilten Autos vor allem für Wenigfahrer. So sollen Carsharing-Fahrer bei 5000 Jahreskilometern bis zu 14 Cent pro Kilometer sparen, als wenn sie ihren eigenen Wagen nutzen würden.

 

Unterschieden wird grundsätzlich zwischen stationsgebundenem Carsharing, bei dem die Autos auf festen Parkplätzen abgestellt werden wie zum Beispiel von Anbietern wie Flinkster und den stationsunabhängigen Angeboten, dem sogenannten Free-Floating-Carsharing von Anbietern wie Car-to-Go oder DriveNow. Mit den Apps von Tamyca, Drivy oder CarUnity können Autofahrer auch ihre eigenen Pkw teilen.

 

Lebensmittel: Der Kühlschrank ist vorm Urlaub noch gut gefüllt und bei der Party ist noch Essen übrig geblieben. Besonders, was sich nicht mehr lange hält, kommt oft in den Müll. Um etwas gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zu tun, können Verbraucher ihr Essen online teilen. Beispielsweise auf der Plattform

"Foodsharing.de"bieten Nutzer sogenannte Essenskörbe an. Wer Interesse hat, nimmt Kontakt auf und vereinbart eine Übergabe. Nicht nur Privatmenschen machen mit, auch Restaurants oder Händler können sich beteiligen.

 

 

Wohnen: Auch Palmen und Gemälde fürs Wohnzimmer muss man nicht besitzen. Bei Anbietern wie

Leihdirwas können selbst Sitzsäcke und Kleiderschränke geliehen werden. Das Angebot ist groß: Es reicht von der Waschmaschine über Brettspiele bis hin Eiscrushern und Hängematten. Angeboten werden zum Beispiel auch Shishapfeifen, Fußmassagegeräte und Espressomaschinen. Auch Werkzeuge lassen sich ausleihen.

 

 

Kleidung:  Bevor die Klamotten im Schrank verstauben, gibt man sie weiter. Die Idee ist nicht neu: Second Hand-Läden gibt es schon lange - und auch über die Altkleidersammlung gibt es für die aussortierten Sachen eine zweite Chance. Mittlerweile ist die Kleider-Szene aber noch einen Schritt weiter. So lässt sich über die Plattform

Kleiderkreisel Kleidung nicht nur verkaufen, sondern auch tauschen - und im Forum gibt es aus der Community die passenden Styling-Tipps.

 

Etwas anders funktioniert die Kleiderei. Für einen Mitgliedsbeitrag bekommt man hier jeden Monat ein paar Kleidungsstücke zugeschickt und sendet sie am Ende des Monats wieder zurück - so soll ein ständiger Wechsel im Kleiderschrank entstehen. Auch teure Taschen lassen sich auf Plattformen im Netz mittlerweile für kurze Zeit leihen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles

Gemäß des packenden „Drei in einer Reihe“-Prinzips müssen Reihen aus mindestens 3 Steinen gebildet und aufgelöst werden. Hier kostenlos im Spieleportal von LVZ.de spielen! mehr

  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Hier finden Sie Infos und Fotos vom Leipziger Opernball 2017 unter dem Motto „Moskauer Nächte“ mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr