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Finanztipps der Sparkasse Leipzig Betriebliche Altersvorsorge: Der Chef spart mit
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15:58 10.10.2018
Quelle: Fotolia.com/seventyfour

Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, sollte sich nicht nur auf die gesetzliche Rente verlassen. Die betriebliche Altersvorsorge kann eine weitere wichtige Säule der Absicherung sein. Ab 2019 wird ein verpflichtender Arbeitgeberzuschuss eingeführt, von dem viele Arbeitnehmer profitieren werden. 

Das neue Betriebsrentengesetz sieht vor, dass bei Neuverträgen ab dem 1. Januar 2019 der Arbeitgeber 15 Prozent des umgewandelten Entgelts zusätzlich als Zuschuss an den Pensionsfonds, die Pensionskasse oder die Direktversicherung weiterleiten muss. Das gilt allerdings nur, wenn der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Der Zuschuss wird dabei steuerlich genauso behandelt wie die Beiträge aus der Entgeltumwandlung. Für Altverträge tritt diese Regelung erst ab dem 1. Januar 2022 in Kraft.

"Der Anreiz betrieblich vorzusorgen, dürfte sich für viele Arbeitnehmer ab Januar 2019 noch einmal erhöhen. Wir empfehlen, jetzt schon auf den Chef zuzugehen. Was viele nicht wissen: Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine betriebliche Altersversorgung anzubieten", sagt Nicole Müller, Leiterin der Filialen Schillerstraße und Uni-Campus der Sparkasse Leipzig. "Außerdem kann man meist Steuern sparen, da für den zurückgelegten Teil des Bruttogehaltes zunächst keine Steuern und Sozialabgaben anfallen, sondern erst bei der Auszahlung. Und in der Regel ist der Steuersatz von Rentnern geringer als der von Erwerbstätigen", so Nicole Müller weiter.

So funktioniert die betriebliche Altersvorsorge

Einen Teil des Bruttogehaltes, beispielsweise 100 Euro pro Monat, wird für die Altersvorsorge zurückgelegt. In den neuen Bundesländern dürfen das aktuell maximal 5.800 Euro im Monat (69.600 Euro jährlich) sein. Ein Arbeitgeberzuschuss erfolgt derzeit noch freiwillig. Ab 1. Januar 2019 sind 15 Prozent des umgewandelten Entgelts verpflichtend, d.h. bei einer monatlichen Sparsumme von 100 Euro erhält der Arbeitnehmer 15 Euro von seinem Unternehmen hinzu. Steuern und Sozialabgaben werden erst bei Auszahlung fällig. Mit der betrieblichen Altersvorsorge kann später entweder die Rente aufgestockt oder zum Vertragsende auch mit einem Mal ausgezahlt werden.

Weitere Vorteile:

  • volle Hartz-IV-Sicherheit in der Ansparphase
  • bei einem Arbeitgeberwechsel die Ansprüche einfach mitnehmen
  • auf Wunsch die ganze Familie mit absichern          
  • Vermögenswirksame Leistungen (VL) in die betriebliche Altersversorgung einfließen lassen

 Mehr zu den Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge erfahren Sie online unter www.sparkasse-leipzig.de, außerdem beraten Sie die Mitarbeiter der Sparkasse Leipzig gern in einer der Filialen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

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