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Finanztipps der Sparkasse Leipzig Mehr Geld am Monatsende: So bleiben Familien flüssig
Mehr Finanzen Finanztipps der Sparkasse Leipzig Mehr Geld am Monatsende: So bleiben Familien flüssig
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15:06 27.07.2018
Quelle: Fotolia.com/puhimec

Der nächste Urlaub steht vor der Tür und ein neues Auto ist bald fällig – in einer Familie muss für größere Ausgaben immer etwas Geld zur Seite gelegt werden. Um liquide zu bleiben, helfen einfache Spartipps für den Alltag und auch der Staat bietet finanzielle Unterstützung für Familien.

Der Vater möchte immer die neusten Technikgadgets, die Mutter träumt von einem Urlaub und die Teenager lieben Shopping. Jedes Familienmitglied schmälert das Gesamtbudget durch eigene Interessen. Um finanzielle Engpässe zu vermeiden, ist es ratsam, gemeinsam die Konsumgewohnheiten zu prüfen und dabei verbindliche Spielregeln (beispielsweise für das Taschengeld) zu vereinbaren. Kinder lernen so den bewussten Umgang mit Geld und einem begrenztem Budget. Ein Haushaltsbuch kann dabei helfen, Einnahmen und Ausgaben übersichtlich gegenüberzustellen. Die Ausgaben können in notwendig, angenehm und verzichtbar untergliedert werden. Auf diese Weise gelingen Einsparungen leichter. Jahres- oder Halbjahreskosten sollte man auf Monatsbasis herunterrechnen, um keine Aufwendungen zu übersehen.

Einkaufstipps für den Supermarkt

Schon der Wocheneinkauf im Supermarkt birgt großes Sparpotential. Wer die Marketingtricks durchschaut, kommt häufig günstiger weg. Beispielsweise sind Sonderangebote von Markenprodukten meist immer noch teurer als die No-Name-Varianten. Auch ein Blick in die unteren Regale lohnt sich, denn die teureren Produkte stehen auf bequemer Greifhöhe und landen so schneller im Einkaufswagen. Zudem empfiehlt es sich stets, mit vollem Magen und wenn möglich mit Einkaufszettel in den Supermarkt zu gehen. Wer nur einen kleinen Einkauf machen möchte, sollte statt dem großen Einkaufswagen besser einen Korb nehmen, da sonst unbewusst mehr Produkte mitgenommen werden.

Sparen im Alltag

Stehen größere Kaufentscheidungen an, sollte man diese erst einmal überschlafen. Häufig lohnt ein Blick auf Preisvergleichsportale wie billiger.de und idealo.de, um vermeintliche Schnäppchen zu prüfen. Teuer wird es oft auch bei Familienattraktionen und Ausflügen: Freizeitparks, Schwimmbäder und Co. kosten nicht nur viel Eintritt, Speisen und Getränke haben ebenfalls stattliche Preise. Stattdessen bieten eine Fahrradtour mit Picknickkorb und Ausflüge an den See eine preiswerte Alternative.

Strom sparen ist nicht nur umweltbewusst, sondern kann auch viel Geld sparen. Ein praktisches Hilfsmittel sind Steckerleisten mit Ausschaltknopf, denn ansonsten ziehen eingesteckte Geräte selbst dann noch Strom, wenn sie ausgeschaltet sind. Ein Stromanbieterwechsel kann sich ebenfalls auszahlen und im ersten Jahr durchschnittlich 30 Prozent Ersparnis bringen. Stromtarifrechner wie verivox.de und tarifvergleich.de helfen, den passenden Anbieter zu finden.

Unterstützung vom Staat

Betreuen berufstätige Mütter oder Väter ihr Kind nach der Geburt zu Hause, erhalten sie vom Staat Elterngeld. Abhängig vom Nettoeinkommen werden monatlich zwischen 300 und 1.800 Euro über 14 Monate gezahlt, wenn sich beide Eltern die Betreuung teilen. Bleibt nur einer zu Hause, beträgt die maximale Auszahlungszeit zwölf Monate. Eltern, die bis zu 30 Stunden pro Woche arbeiten gehen, können ElterngeldPlus beantragen. Es liegt maximal bei der Hälfte des Basiselterngeldes, wird jedoch doppelt solange ausgezahlt.

In Deutschland erhalten Eltern zudem Steuerfreibeträge und staatliches Kindergeld. Monatlich gibt es jeweils 190 Euro für das erste und zweite Kind, 196 Euro für das dritte und 221 Euro für jedes weitere. Das Kindergeld wird bis zum 18. Lebensjahr gezahlt, für Kinder in Ausbildung oder Studium in der Regel länger.

Für Studierende besteht unter Umständen Anspruch auf Zahlungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), die vom eigenen Einkommen und vom Einkommen der Eltern abhängig sind. Der Höchstsatz liegt bei monatlich 735 Euro. Von den Zahlungen ist die eine Hälfte als staatlicher Zuschuss und die andere Hälfte als zinsloses Darlehen zu verstehen, das später zurückgezahlt werden muss. Für Auszubildende, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, zahlt die Agentur für Arbeit unter bestimmten Voraussetzungen Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Alternativ gibt es auch verschiedene Institutionen die zinslose Bildungskredite gewähren wie das Bundesverwaltungsamt oder diverse Studentenwerke.

In einer Familie ergeben sich auch steuerliche Vorteile. So ist es möglich, die Betreuungskosten für Kinder bis zum 14. Lebensjahr zu zwei Dritteln von der Steuer abzusetzen. Zudem können in der Steuererklärung Werbungskosten und Sonderausgaben das zu versteuernde Einkommen mindern, was beispielsweise Pendlern höhere Steuererstattungen bringen kann. Wenn beide Eltern (verheiratet oder Lebenspartnerschaft) als Arbeitnehmer beschäftigt sind, können sie mit der zu ihnen passenden Steuerklassenkombination Steuern sparen. Auf der Website des Bundesfinanzministeriums finden sich Hinweise, wie man die jeweils günstigste Kombination ermittelt.

Weitere hilfreiche Tipps und Anregungen sind im "Budgetkompass für die Familie" des Geld- und Haushaltberatungsdienstes der Sparkassen-Finanzgruppe zusammengetragen. Dieser steht kostenfrei zum Download bereit. Zum Thema Privat- oder Bildungskredit berät Sie die Sparkasse Leipzig gerne persönlich bei einem Termin in einer Filiale.

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