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Finanztipps der Sparkasse Leipzig Skimming: Wenn Betrüger Bankdaten stehlen
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14:22 19.03.2018
Betrugsfälle am Bankautomaten können nicht komplett verhindert werden. Quelle: Fotolia – Mika
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Datenklau durch Skimming

Beim Skimming installieren Betrüger vor dem Karteneinschubfach ein gefälschtes Kartenlesegerät oder sogar eine vollständige Frontplatte. Wird nun die Bankkarte eingeschoben, können durch das manipulierte Lesegerät Kontodaten, die sich auf dem Magnetstreifen befinden, ausgelesen und gespeichert werden. Der PIN wird durch kleine Kameras oder über ein zweites Tastenfeld ausgespäht. Mit den gestohlenen Daten erstellen die Betrüger dann eine Kopie der Karte.

Der richtige Schutz

Heute sind viele Geldautomaten mit einem Störsender für den Magneten auf der Geldkarte ausgerüstet und so gebaut, dass das Anbringen von Skimming-Vorrichtungen erschwert wird. Mittlerweile gibt es sogar intelligente Automaten, die sich ausschalten, wenn der Verdacht einer Manipulation besteht.

Allerdings entwickeln sich auch die Betrugsmaschen weiter und die Täter versuchen immer wieder, die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. So wird zum Beispiel immer häufiger das sogenannte „Deep-Insert-Skimming“ genutzt. Dabei wird eine kleine Wanze in den Kartenschlitz eingeführt, die die Kartendaten liest und speichert.

Wie kann man die eigenen Bankdaten schützen?

  • Karte und PIN nie gemeinsam aufbewahren
  • Überprüfung des Geldautomaten (z. B. auf ungewöhnliche Verblendungen oder Leisten)
  • den Geldautomaten nicht nutzen, wenn etwas verdächtig erscheint
  • Automaten in Außenbereichen meiden (diese werden häufiger manipuliert, da sie nicht beaufsichtigt werden)
  • PIN-Eingabe mit der freien Hand abdecken
  • hat man mehrere Karten, immer eine zum Öffnen der Filialtür und eine andere zum Abheben und Zahlen verwenden
  • niemals die PIN eingeben, um die Tür zur Filiale zu öffnen (keine Sparkasse oder Bank würde das verlangen)

 

Besteht trotzdem der Verdacht, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, sollte man sich umgehend mit dem Bankinstitut in Verbindung setzen oder die Karten direkt über den zentralen Sperr-Notruf 116 116 sperren lassen. Gut zu wissen: Wer nicht selbst grob fahrlässig gehandelt hat, bekommt den finanziellen Schaden vom jeweiligen Bankinstitut ersetzt. Außerdem sollte man sich immer bei der Polizei melden und Anzeige erstatten.

Ein kleiner Chip für mehr Sicherheit

Die wichtigste Entwicklung gegen Skimming ist der EMV-Chip, über den Bankinformationen verschlüsselt abgespeichert werden. Entworfen von Europay International, MasterCard und Visa, ist dieser seit 2012 EU-weit in allen Geldautomaten sowie Girocards und Kreditkarten zu finden. Der Chip ist eine Weiterentwicklung des Magnetstreifens auf EC- bzw. Kreditkarten und extrem fälschungssicher. In der EU können gefälschte Karten mit gestohlenen Magnetstreifen also nicht mehr so einfach zum Abheben oder Bezahlen verwendet werden.
Der EMV-Chip befindet sich natürlich auch in der Sparkassen-Card der Sparkasse Leipzig, die darüber hinaus noch viele weitere Vorteile bietet:

  • kostenfrei zum Girokonto – bei einigen Kontomodellen auch für den Partner
  • bequem und sicher bargeldlos bezahlen, kleine Beträge auch kontaktlos ohne PIN und Unterschrift
  • ab einem Einkaufswert von 20 Euro bei REWE, Penny, ALDI SÜD, Toom und Netto Marken-Discount bis zu 200 Euro abheben
  • weltweit Geld abheben an allen Automaten mit Maestro-Symbol oder bargeldlos bezahlen bei vielen Millionen Akzeptanzstellen
  • Prepaid-Handys aufladen (ohne Zusatzkosten)
  • persönliche Wunsch-PIN wählen 

Weitere Informationen zur Sparkassen-Card finden Sie unter www.sparkasse-leipzig.de oder lassen Sie sich in einer der Filialen der Sparkasse Leipzig beraten.

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