Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Aktuelles Gesundheit: Was ist Telemedizin?
Mehr Gesundheit Aktuelles
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Wie bleibe ich gesund, wie werden ich gesund? Der LVZ-Ratgeber Gesundheit hilft weiter.
07:57 13.09.2016
Der Notfallmediziner und Ärztiche Leiter Offshore Rettung, Rüdiger Franz, stellt im Klinikum Oldenburg das wesentlichste Equipment für die Telemedizin vor. Quelle: Ingo Wagner
Anzeige
Karlsruhe

Bei der Telemedizin sind Arzt und Patient räumlich voneinander getrennt. Erste Versuche gab es bereits in den 1970er Jahren. So konnten beispielsweise Seenotretter per Sprechfunk Kontakt mit Ärzten aufnehmen und ein Ein-Kanal-EKG analog übertragen.

Heute stehen schnelle digitale Verbindungen zur Verfügung, dank Satellitentechnik auch in abgelegenen Gebieten oder auf hoher See. Ärzte können aus großer Entfernung die Lebensfunktionen von Patienten überwachen, per Video mit Helfern kommunizieren und Anweisungen geben. Zur Telemedizin gehören aber auch Internetberatung von Patienten oder der Austausch von medizinischen Unterlagen zwischen verschiedenen Ärzten.

Deutschland gilt unter

Telemedizin-Dienstleistern als "Entwicklungsland". In dünn besiedelten Regionen wie Norwegen und Schweden werden dem englischen Anbieter DrEd zufolge Untersuchungen und Behandlungen seit Jahren aus der Ferne koordiniert. In Ländern wie der Schweiz oder Großbritannien können Patienten demnach zudem rund um die Uhr per Telefon oder Internet einen Arzt konsultieren. In Deutschland dürfen die Ärzte laut Musterberufsordnung Patienten nicht ausschließlich über elektronische Medien behandeln.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Hautreizungen, Sonnenbrand und Stress sind die häufigsten Ursachen von Herpes. Bekämpfen lässt sich die Virusinfektion am besten mit einer Salbe, die bereits bei den ersten Anzeichen aufgetragen werden sollte.

13.09.2016

Jeder zweite Deutsche (52 Prozent) benötigt heutzutage einen Zahnersatz. Dies geht aus einer Umfrage hervor. Die gesetzliche Krankenversicherung hat bereits 2005 Leistungen dafür gekürzt.Private Zusatzversicherungen für Zahnersatz boomen.

12.08.2016

Egal ob man ausgelaugt ist oder traurig - schlafen hilft eigentlich immer. Doch davon kann bei manchen Menschen keine Rede sein - ihnen macht das Schlafen selbst schon zu schaffen. Mit Schlafstörungen muss man sich aber nicht abfinden.

13.09.2016
Anzeige