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15:54 24.05.2018
Bei Gesundheitsapps sollte eine Datenschutzerklärung und ein Impressum mit Anschrift des Anbieters vorhanden ist. Quelle: Britta Pedersen
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Berlin

Habe ich meine Medikamente heute schon genommen? Muss ich mich mehr bewegen? Und wann ist der nächste Arzttermin? Solche Fragen beantworten manche Gesundheits-Apps zuverlässig.

Vor allem für chronisch Kranke können Gesundheits-Apps sehr praktisch sein. Da diese Apps mit sensiblen Daten hantieren, sollten Patienten aber genau hinschauen. Welchen Zweck die App auch immer erfüllt - sie sollte ihn klar angeben, erläutert das Aktionsbündnis Patientensicherheit in der

"Checkliste für die Nutzung von Gesundheitsapps".

Ebenfalls wichtig: Die App wird regelmäßig - etwa alle sechs Monate - aktualisiert. Keinesfalls sollte sie Diagnosen stellen und daraus abgeleitet Handlungsempfehlungen geben.

Eine Datenschutzerklärung muss vorhanden und gut zu finden sein. Sie sollte beinhalten, welche Daten erhoben werden und warum. Wichtig ist auch, wo die Daten gespeichert werden und wie Nutzer dem widersprechen können. Generell sollten Apps nur Daten abfragen, die für die Funktion der App notwendig sind. Für eine Kontrolle der Kalorienzufuhr etwa muss die App nicht wissen, wo der Nutzer wohnt.

Auch das Impressum der Anwendung gibt Aufschluss. Es sollte den Namen und die Anschrift des Anbieters enthalten und die Möglichkeit eröffnen, mit ihm in Kontakt zu treten. Transparent sollte zudem sein, wie sich die App finanziert. Empfiehlt sie ein bestimmtes Medikament, ist generell Vorsicht geboten.

dpa

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