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05:06 07.10.2016
Wer sich als Heilpraktiker bezeichnet, sollte eine dreijährige Ausbildung und die Prüfung durch einen Amtsarzt absolviert haben. Quelle: Frank Rumpenhorst
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Berlin

Bei alternativen Heilverfahren sind viele unsicher, ob sie bei einem seriösen Anbieter in Behandlung sind. Der Verbraucher Initiative Bundesverband gibt in seiner Broschüre "Naturheilverfahren" einige Tipps.

Qualifikation des Behandlers: Für ein qualifiziertes Angebot sprechen zum Beispiel Ärzte mit Zusatzbezeichnung Homöopathie oder Naturheilverfahren. Auch Heilpraktiker mit drei Jahren Ausbildung und Prüfung durch einen Amtsarzt sowie Physio- oder Ergotherapeuten, die eine staatliche Prüfung absolviert haben, können eine gute Behandlung bieten.

Ablauf der Behandlung: Eine gründliche Untersuchung sowie Aufklärung über Maßnahmen, Alternativen, Wirkprinzipien und Heilungschancen sprechen für die Seriosität des Anbieters. Ein solcher klärt zudem über die anfallenden Kosten sowie deren Erstattung durch die Krankenkasse auf und bietet regelmäßige Sprechzeiten an, die in Praxisräumen stattfinden. Stößt die alternative Therapie an ihre Grenzen, überweist der seriöse Therapeut an einen Arzt.

Warnsignale: Werden unrealistische Heilversprechen gemacht oder man wird rasch zu einer kostspieligen Behandlung gedrängt, sollte man das Angebot ablehnen. Gleiches gilt, wenn die eigene Heilmethode als alleinig wirksame und nebenwirkungsfreie Maßnahme angepriesen wird, die Kostenkalkulation unklar ist, die Qualifikation des Behandlers unklar ist oder nur zögerlich Quittungen ausgestellt werden.

Service:

Die Broschüre "Naturheilverfahren" kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

dpa

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