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Fit & Gesund Leipzig LVZ macht Sie für den Frühling fit
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Wie bleibe ich gesund, wie werden ich gesund? Der LVZ-Ratgeber Gesundheit hilft weiter.
10:18 05.03.2018
Fit und Gesund – Die Medizinserie der LVZ.   Quelle: RND
Leipzig/Berlin

Neuauflage einer erfolgreichen Aktion nach der Premiere vor einem Jahr: Unter dem Titel „Fit & Gesund – die Gesundheitswochen“ startet die LVZ wieder gemeinsam mit den anderen Zeitungstiteln der Madsack Mediengruppe (Hannover) eine 14-tägige Medizin-Serie. Auf vier Sonderseiten täglich informieren wir Sie ab Montag über interessante Themen wie Herz und Kreislauf, schöne Haut, Zahngesundheit und die glückliche Geburt (siehe Infobox). „Mit der Serie wollen wir unseren Lesern wieder eine Orientierung geben, damit Sie fit in den Frühling starten und bei bester Gesundheit erfolgreich ihren Alltag meistern können“, sagte LVZ-Chefredakteur Jan Emendörfer.

Renommierte Mediziner aus Leipzig und Sachsen kommen genauso zu Wort wie Experten aus anderen deutschen Städten. In der Rubrik „Unsere Landärzte“ werden beliebte und verdiente Hausärzte aus der Region rings um Leipzig vorgestellt, die sich um ihre Patienten besonders kümmern. Zu der Aktion gehören auch Leserforen in der LVZ-Kuppel im Leipziger Peterssteinweg.

Steigendes Interesse an Gesundheitsvorsorge

Wie wichtig das Thema Gesundheit, Fitness und Vorsorge für viele Menschen in Mitteldeutschland ist, beweisen neue Zahlen der in Sachsen und Thüringen ansässigen AOK Plus. Demnach registriert die größten Kasse der Region einen deutlichen Anstieg bei Kursen zur Gesundheitsvorsorge. Während sich dafür 2015 noch 211 000 Versicherte eintrugen, waren es 2016 schon knapp 250 000 Teilnehmer. Zahlen für 2017 lagen noch nicht vor.

Ärzte in Sachsen und Thüringen erhoffen sich mit Blick auf eine bessere Patientenversorgung vor allem wichtige Entscheidungen der Berliner Großen Koalition. So fordert der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, von Jens Spahn, dem designiertem CDU-Gesundheitsminister, sich den Themen Digitalisierung und neuen Möglichkeiten einer Fernbehandlung besonders zu widmen. Weitere drängende Probleme lägen in den Themen Pflege und ärztlicher Nachwuchs. Gleichzeitig verspricht der sächsische Ärztekammerchef: „Auch in Zukunft wird es nur mit gutem und ausreichenden Personal eine sichere medizinische Versorgung unserer Patienten geben.“ Diese könne allerdings nur mit strukturellen Änderungen und nicht mit Sparmaßnahmen erhalten werden.

Ärzte wollen Mindestsprechstundenangebot nicht erhöhen

Unterdessen stoßen die Pläne von Jens Spahn, das Mindestsprechstundenangebot niedergelassener Mediziner von bislang 20 auf 25 Stunden pro Woche zu erhöhen, auf Widerstand in der Ärzteschaft. „Das ist eine populistische Forderung. Inhaltlich ist sie weitgehend gegenstandslos“, sagte Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Niedergelassene Ärzte arbeiten heute im Schnitt mehr als 50 Stunden in der Woche. Für 10 bis 20 Prozent ihrer Leistungen erhalten sie aufgrund der Budgetierung kein Honorar.“ Montgomery lehnt zudem eine Angleichung der Honorare für die Behandlung gesetzlich und privat Versicherter ab.

Kritik zu den Plänen für ein Mindestsprechstundenangebot niedergelassener Mediziner kam zudem von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Thüringen. Hier würden politische Versprechungen zu Lasten Dritter gemacht werden, so die KV-Thüringen. „Ärzten und Psychotherapeuten wird damit unterstellt, dass es eines politischen Programms bedürfe, damit sie im Interesse ihrer Patienten arbeiten. Diese Unterstellung ist falsch.“

Mehr Themen zu den „Gesundheitswochen“ finden Sie in der Sonnabend-Ausgabe der LVZ auf den Seiten Blickpunkt, Menschen & Märkte, Medien, Lokales, Sport und Aus aller Welt. Der LVZ-Sonntag steht komplett im Zeichen der Aktion. Weitere Infos unter www.lvz.de/fit-gesund.

Von André Böhmer und Roland Herold

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