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Fit & Gesund Leipzig Nina Ruge spricht in der LVZ-Kuppel über innere Gelassenheit
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09:15 31.03.2017
Autorin Nina Ruge mit dem stellvertretenden Chefredakteur der LVZ, André Böhmer.   Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Für Nina Ruge war es gewiss kein leichter Tag: Vormittags war sie noch auf der Beerdigung von Schauspielerin Christine Kaufmann, abends sprach sie dann vor rund 250 Menschen in der LVZ-Kuppel. Wie sie sowas denn schafft, wurde sie gefragt. „Ich kenne die Vokabel ‚muss‘ nicht mehr“, entgegnete die Moderatorin. Sie lebe nach dem Motto: „Ich will!“ Spontanen Applaus vom Publikum gab es dafür.

Es passte zum Thema des Abends. Denn Nina Ruge war nach Leipzig gekommen um im Rahmen der LVZ-Aktion „Fit und Gesund 2017“ über Glück, innere Zufriedenheit und die Konzentration auf sich selbst zu sprechen. Jeder kennt sie schließlich: Die vielen kleinen Gedanken, die täglich auf die Menschen einprasseln. Rund 50.000 dieser lästigen „Gedanken-Moskitos zischen uns am Tag durch den Kopf“, so Ruge. Dadurch werde das Umfeld oft nicht bewusst wahrgenommen, erklärt die Autorin. Ruge dagegen „möchte versuchen den Fokus auf die innere Welt zu legen, was wir in der Getriebenheit unseres Alltags oft nicht schaffen“.

Die ehemalige Fernseh-Moderatorin nahm ihre Zuschauer am Donnerstagabend mit auf einen Spagat zwischen wissenschaftlicher Forschung und Spiritualität. Sie präsentierte Thesen aus ihrem Buch „Der unbesiegbare Sommer in uns: Ein Wegweiser zu unserem ureigenen Kraftort“. Darin „klaue“ sie ganz bewusst Erkenntnisse von Schriftstellern wie Albert Camus bis hin zu Lehren Buddhas und neuste Ergebnisse von Neurologen. Ruge, die nach eigenen Angaben seit zehn Jahren meditiert und außerdem Yoga macht, riet den Zuschauern sich umzuprogrammieren, positive Emotionen zu nutzen und selber die innere Führung zu übernehmen. Dadurch könne einfaches Glück entstehen.

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Am Mittwoch stellte Nina Ruge ihr Buch "Der unbesiegbare Sommer in uns" in der LVZ-Kuppel vor.

Dem Publikum, das sie immer wieder mit einbezog, gab sie ganz konkrete Ratschläge mit auf dem Weg: „Versuchen sie mal ein Wochenende lang nicht zu meckern und zu gucken, wie sich das Leben dann anfühlt“. Sie selber bleibe jeden Morgen noch kurz im Bett liege und konzentriere sich auf ein bestimmtes Bild, das gebe ihr positive Energie für den Tag. Später zeigte sie noch ein Video der Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald, „eine Hingabe an das Leben“, wie die Autorin findet.

Ob sie denn auch Schwächen habe, wird Nina Ruge am Schluss ihres Vortrages von André Böhmer gefragt. Der stellvertretende LVZ-Chefredakteur führte durch den Abend. „Bei gutem Wein werde ich schwach“, gibt sie zu. Noch etwas sagte sie mit einem Augenzwinkern: „Morgens esse ich immer eine heiße Suppe.“ Und sie achte nicht nur auf ihre seelische Gesundheit und inneres Glück, sondern versuche etwa, „Zucker zu vermeiden.“

Von luc

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