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Fit & Gesund Leipzig Muldentalkliniken – Kompetenz mit langer Tradition
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22:00 30.03.2017
Die Muldentalklinik in Grimma Quelle: Thomas Kube
Grimma

 Die Muldentalkliniken mit Standorten in Wurzen und Grimma (Foto) sind Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung, bieten darüber hinaus Spezialleistungen in der Handchirurgie, Tumorchirurgie und Tumortherapie, bei Schilddrüsenoperationen und in der Palliativmedizin an. Insgesamt stehen in beiden Häusern 355 Betten zur Verfügung. In elf Fachabteilungen, für die sich insgesamt zehn Chefärzte verantwortlich zeigen, wurden im vergangenen Jahr 19 000 Patienten stationär behandelt, ambulant waren es 18 000.

Die Geschichte der Kliniken reicht fast 170 Jahre in die Vergangenheit. Im Sommer 1848 wurde in Grimma als erstes Krankenhaus der Stadt die Krankenanstalt im Nicolaihof eröffnet. Da sie zunächst nur Platz für vierzehn Patienten bot, war die Kapazität schnell ausgereizt. Diese Tatsache und die Folgen der beiden Weltkriege erforderten wiederholte Standortwechsel. In DDR-Zeiten wurde die Klinik stets erweitert. Ab Mitte der 1990er-Jahre wurde mit dem Neubau begonnen, der ab 2004 den Altbau komplett ersetzte. In diese Zeit fiel 1997 auch der Zusammenschluss der Kliniken Grimma und Wurzen.

Steckbrief

Betten: 355

medizinische Mitarbeiter: 663

Internet: www.kh-muldental.de

Telefon: 03437 9930 (Grimma) / 03425 930 (Wurzen)

Spezialleistungen: auf Gebieten der Handchirurgie, Tumorchirurgie und -therapie, bei Schilddrüsenoperationen und der Palliativmedizin; außerdem in Verantwortung die Medizinischen Versorgungszentren in Colditz, Wurzen und Grimma sowie die Altenheimgesellschaft Muldental in Wurzen und Brandis

Auch das Haus in Wurzen kann auf ein über 100-jähriges Bestehen zurückblicken. 1911 eröffnet, entsprach die Klinik damals den neuesten medizinischen und technischen Voraussetzungen. Doch der Erste Weltkrieg ging auch an dieser Einrichtung nicht spurlos vorbei, nach dessen Ende mussten zahlreiche bauliche Schäden beseitigt und die Ausstattung zum Teil erneuert werden. Im Zweiten Weltkrieg war das Krankenhaus derart frequentiert, dass zweckfremde Gebäude genutzt werden mussten. In den folgenden Jahren wurde das Klinikum kontinuierlich erweitert, saniert und umgebaut. Seit 1999 entsteht ein Neubau, der den Altbau künftig komplett ersetzen soll.

Von Thomas Lieb

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