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Was hinter Nährwertangaben steckt und worauf es zu achten gilt

Gesunde Ernährung Was hinter Nährwertangaben steckt und worauf es zu achten gilt

Hersteller müssen Angaben zu den Nährwerten von Lebensmitteln auf Verpackungen machen – daran führt kein Weg vorbei. Doch nicht jede Angabe erschließt sich auf Anhieb. Die Verbraucherzentrale gibt einige Tipps, um die Angaben besser zu verstehen.

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Erwachsenen wird empfohlen, mindestens 50 Prozent ihrer täglichen Energiezufuhr in Form von Kohlenhydraten zu sich zu nehmen. Ideal sind dafür stärkehaltige und ballaststoffreiche Lebensmittel wie zum Beispiel Gemüse und Obst.

Quelle: Benita5/Pixabay.com

Hersteller müssen Angaben zu den Nährwerten von Lebensmitteln auf Verpackungen machen – daran führt kein Weg vorbei. Unter anderem müssen der Energiegehalt sowie die Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten und Zucker bezogen auf 100 Gramm oder Milliliter auf dem Etikett stehen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Doch nicht jede Angabe erschließt sich auf Anhieb. Die Verbraucherzentrale gibt einige Tipps, um die Angaben besser zu verstehen:

Kilojoule oder Kilokalorie

Der Energiegehalt von Lebensmitteln wird in zwei Einheiten angegeben: Kilojoule (kJ) und Kilokalorie (kcal). „Die Kalorie ist eigentlich eine veraltete Einheit und wurde in der Wissenschaft von der Einheit Joule abgelöst“, sagt Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale. Im Alltag verwenden die meisten aber nach wie vor die Kalorie, den Unterschied zu Kilojoule kennen die wenigsten. Eine Kilokalorie entspricht etwa 4,2 Kilojoule. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Energiezufuhr von 2300 Kilokalorien für Männer und 1800 Kilokalorien für Frauen.

Ungesättigte und gesättigte Fettsäuren

Hersteller müssen nicht nur angeben, wie viel Fett ein Produkt enthält, sondern auch die Menge an gesättigten Fettsäuren. „Je weniger gesättigte Fettsäuren, desto besser“, so Krehl. In Übermaßen genossen, können sie das Herz-Kreislauf-System belasten. Gesättigte Fettsäuren stecken vor allem in tierischen Fetten, also zum Beispiel in Wurstwaren. Die guten, lebensnotwendigen Fettsäuren sind die ungesättigten Fettsäuren. Diese kann der Körper nicht selbst herstellen und muss sie deshalb aus der Nahrung aufnehmen. Ungesättigte Fettsäuren finden sich vor allem in pflanzlichen Ölen wie Olivenöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl.

Die DGE empfiehlt, pro Tag nicht mehr als 60 bis 80 Gramm Fett zu sich zu nehmen. Der Anteil an gesättigten Fettsäuren sollte dabei zehn Prozent der Gesamtenergiezufuhr nicht überschreiten. Bei einer Zufuhr von 2000 Kilokalorien entspricht das etwa 20 Gramm.

Kohlenhydrate und Zucker

Kohlenhydrate spielen laut DGE neben Fett die wichtigste Rolle für die Deckung des Energiebedarfs. Die DGE empfiehlt Erwachsenen, mindestens 50 Prozent ihrer täglichen Energiezufuhr in Form von Kohlenhydraten zu sich zu nehmen. Ideal sind dafür stärkehaltige und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Brot, Kartoffeln, Gemüse und Obst. Diese versorgen den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen, halten lange satt und sorgen für einen konstanten Blutzuckerspiegel. Ernährungsberaterin Krehl bekräftigt: „Das bringt dem Körper Energie und Leistung.“

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