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Mediclin Waldkrankenhaus Bad Düben Im Fokus: Arthroskopie von Gelenkerkrankungen
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    13:22 13.04.2018
    Dr. Hamann untersucht einen Patienten in der Gelenksprechstunde. Quelle: MediClin
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    Die Arthroskopie kann sowohl der Diagnosefindung als auch der Behandlung dienen. „In Bad Düben nutzen wir die Arthroskopie fast ausschließlich für Letzteres. Sie ist Mittel der Wahl im Rahmen der gelenkerhaltenden Therapie“, sagt Dr. Enzo Hamann, Oberarzt des Zentrums für Gelenkerkankungen und Sportmedizin im MediClin Waldkrankenhaus Bad Düben.

    „Dieses Verfahren nennt man auch therapeutische Arthroskopie. Sie wird bei Verletzungen oder verschleißbedingten Veränderungen in Gelenken angewandt und kann oftmals eine größere Operation ersetzen. Zur Diagnostik nutzen wir neben der ärztlichen Untersuchung in den meisten Fällen das MRT.“

    Als therapeutische Maßnahmen werden am Waldkrankenhaus Bad Düben je nach Gelenkregion alle modernen arthroskopischen Verfahren angewendet. Dazu zählen unter anderem knorpelregenerative Verfahren bis hin zur Knorpelzelltransplantation sowie komplexe Sehnen- und Bandrekonstruktionen. In der Sportmedizin werden selbst komplexe Verletzungen fast ausschließlich minimalinvasiv behandelt.

    Für die Operation ist neben dem Arthroskop ein weiterer Zugang zum Gelenk für das entsprechende Werkzeug notwendig. Die Gelenkspiegelung erfolgt im Waldkrankenhaus Bad Düben entweder ambulant oder, wenn im Anschluss mobilisierende und therapeutische Maßnahmen angezeigt sind, stationär.

    Die Arthroskopie ist ein sogenanntes minimalinvasives Operationsverfahren. Der Vorteil besteht darin, dass das Gelenk nicht komplett eröffnet werden muss, um die inneren Strukturen einsehen und behandeln zu können. So erfolgt die Operation gewebeschonend und ein Durchtrennen oder Ablösen von Muskeln, Sehnen oder Kapselstrukturen kann vermieden werden. Auch das Schmerzempfinden der Patienten nach dem Eingriff ist geringer als bei offenen Operationen.

    Zu den weiteren Vorteilen zählen die Möglichkeit, Gelenkstrukturen während der Gelenkbewegung direkt dynamisch zu beurteilen, sowie ein niedrigeres Infektionsrisiko aufgrund der geringeren Wundfläche.

    Das Waldkrankenhaus Bad Düben weist im Bundesschnitt insgesamt eine extrem niedrige Infektionsrate auf. „Pro Jahr führen wir die sehr schonende Arthroskopie bei mehr als 750 Patienten durch“, ergänzt Dr. Hamann.

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