Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mediclin Waldkrankenhaus Bad Düben Trotz vieler Schicksalsschläge: Hilmar Böhm kämpft sich zurück ins Leben
Mehr Gesundheit Mediclin Waldkrankenhaus Bad Düben Trotz vieler Schicksalsschläge: Hilmar Böhm kämpft sich zurück ins Leben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 16.03.2019
Lauftraining im heimischen Garten: der ehemalige Waldkrankenhaus-Patient Hilmar Böhm. Quelle: MEDICLIN
Lübbenau

Bei einem Spaziergang mit Boxer Bob blickt der Südbrandenburger auf seine intensive Leidensgeschichte zurück: „Im Jahr 2010 erlitt ich einen Schlaganfall. In der Zeit danach kümmerte sich meine Frau liebevoll um mich. Sie führte einen privaten Pflegedienst im Bereich der häuslichen Krankenpflege und ich war einer ihrer Patienten.“

Die durch den Schlaganfall bedingten Bewegungseinschränkungen führten trotz fürsorglicher Betreuung zu einer extremen Fehlhaltung beim Laufen. Über die Jahre nutzte sich so das rechte Hüftgelenk immer stärker ab.

Die Schmerzen in der Hüfte wurden mit zunehmendem Verschleiß schlimmer. In dieser Phase ereilte Hilmar Böhm ein weiterer Schicksalsschlag: Im Jahr 2015 verstarb seine Frau an den Folgen einer Krebserkrankung.

Daraufhin verschlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide. „Nach dem Tod von Dagmar ging es stetig bergab“, erzählt der 59-Jährige. „Die Belastung wurde einfach zu groß – ich musste das Unternehmen meiner Frau auflösen. Die Betreuung meiner damals zehnjährigen Tochter überforderte mich zunehmend. Auch wenn mich meine bereits erwachsenen zwei Kinder sowie Freunde und Bekannte nach Kräften unterstützten, ging irgendwann gar nichts mehr.“

Information Künstlicher Gelenkersatz

Im MEDICLIN Waldkrankenhaus Bad Düben werden bei Gelenkbeschwerden immer erst alle möglichen konservativen und minimalinvasiven Behandlungsmethoden ausgeschöpft.

Bringen schonende Verfahren keine Heilung mehr, ist ein künstlicher Gelenkersatz (Endoprothese) erforderlich.

In den Sprechstunden analysieren wir genau, ob gelenkerhaltende Maßnahmen noch helfen können oder ob die Abnutzung bereits so weit fortgeschritten ist, dass ein künstlicher Gelenkersatz der richtige Weg ist.

Endoprothesen-Sprechstunde in Leipzig

Termine unter 0341 30899-0

E-Mail: info.leipzig-mvz@mediclin.de

MEDICLIN MVZ Leipzig
Richard-Wagner-Str. 1, 04109 Leipzig

Endoprothesen-Sprechstunde in Bad Düben

Termine unter 034243 76-1094

E-Mail: patientenkoordinator.bad-dueben@mediclin.de

MEDICLIN Waldkrankenhaus Bad Düben
Gustav-Adolf-Str. 15a, 04849 Bad Düben

Endoprothesen-Sprechstunde in Torgau

Termine unter 03421 90-2514

E-Mail: info.torgau-mvz@mediclin.de

MEDICLIN Orthopädische Praxis in Torgau
Bahnhofstraße 7, 04860 Torgau

Der Zufall führte Hilmar Böhm schließlich nach Bad Düben: Über seine Physiotherapeutin lernte er jemanden aus einem Nachbarort kennen, der ihm aufgrund eigener Erfahrungen das MEDICLIN Waldkrankenhaus Bad Düben empfahl.

Herr Böhm erinnert sich: „Bei der Aufnahmeuntersuchung habe ich meinen späteren Operateur, Herrn Jalinski, kennengelernt. Ziemlich schnell haben wir beide beschlossen, auf ein künstliches Hüftgelenk zu setzen. Der Schaden und der Leidensdruck waren einfach zu groß“.

„Bei der Untersuchung haben wir festgestellt, dass das rechte Bein aufgrund der schweren Arthrose inzwischen rund vier Zentimeter kürzer war“, erklärt Michael Jalinski, Leitender Oberarzt am Waldkrankenhaus.

Bereits zwei Wochen später stand die OP an, bei der Jalinski und sein Team dem 59-Jährigen ein künstliches Gelenk, eine sogenannte Endoprothese, einsetzten. „Bei der Operation ist es uns mit dem Ersatz des Hüftgelenkes außerdem gelungen, die Beinverkürzung rechts fast vollständig auszugleichen“, ergänzt Jalinski.

„Bereits am Tag nach der Operation konnte ich ohne Schmerzen aufstehen“, erinnert sich Hilmar Böhm. „Ich war ehrlich überrascht und ungläubig. Die Schmerzen in der Hüfte waren zuletzt unerträglich, ich konnte kaum noch Auto fahren. Geschlafen habe ich im Wohnzimmer, da ich die Treppen im Haus einfach nicht mehr geschafft habe. Und nun war alles weg.“

Seinen Aufenthalt im MEDICLIN Waldkrankenhaus Bad Düben empfand Hilmar Böhm als durchweg positiv. „Ich kenne aufgrund meiner Krankengeschichte verschiedene Krankenhäuser. Hier bin ich mit der Behandlung sehr zufrieden. Die Betreuung durch die Ärzte, Schwestern und Pfleger war sehr liebevoll. Auch meinen Bedürfnissen als relativ bewegungsunfähiger Raucher wurde Rechnung getragen“, sagt er schmunzelnd.

Heute ist Hilmar Böhm wieder so mobil wie lange nicht mehr und hält sich täglich fit. „Ich habe mir ein Laufband gekauft und trainiere regelmäßig.“

Besonders wichtig sind ihm auch die Spaziergänge mit seinem Hund Bob. Diese führen ihn durch den Wald bis hin zum Friedhof, wo er täglich das Grab seiner Frau besucht.

Privat hat er sich einen komfortablen Geländewagen gekauft. Als USA-Fan hat er seinen schwarzen Jeep mit Sternen beklebt. Auf dem Dach prangen Flutlichtstrahler, ganz nach amerikanischem Vorbild.

Mittlerweile kann er seine Tochter wieder ohne Schmerzen in die Schule und zu Freunden fahren. Das sei ihm besonders wichtig, da die Entfernungen auf dem Land groß sind.

Einen Wunsch äußert Hilmar Böhm am Ende unseres Besuches noch: „Dieses Jahr möchte ich mit meiner Tochter das Krankenhaus besuchen. Sie soll die Ärzte und Schwestern kennenlernen, die mir zurück in den Alltag geholfen haben.“

Von Mediclin

In den vergangenen Wochen wurden auf Station 5 im MEDICLIN Waldkrankenhaus Bad Düben sechs komfortable Einzelzimmer mit hochwertiger Ausstattung eingerichtet. Diese entsprechen in Verbindung mit zusätzlichen Serviceleistungen einem ähnlichen Standard wie in einem Vier-Sterne-Hotel.

16.03.2019

Durchstrukturierte Behandlungsabläufe sind für eine schnelle Rückkehr in den Alltag mitentscheidend. Im MEDICLIN Waldkrankenhaus Bad Düben beginnt das Fitmachen schon vor der Operation.

16.03.2019

Dr. Jacqueline Repmann ist Ärztliche Direktorin im MEDICLIN Waldkrankenhaus Bad Düben. Im Interview spricht Sie über MEDICLIN als Arbeitgeber und die Arbeitsbedingungen für ihre Beschäftigten.

16.03.2019