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Tag der Pflege Demenz – und dann?
Mehr Gesundheit Tag der Pflege Demenz – und dann?
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10:23 13.04.2018
Prof. Dr. Katarina Stengler ist Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Helios Park-Klinikum Leipzig. Quelle: Christian Hüller

In Deutschland leben zurzeit 1,6 Millionen Menschen mit Demenz, im Jahr 2050 sollen es drei Millionen sein. Das Risiko einer Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter, wobei es Frauen häufiger trifft als Männer. Anzeichen für eine Demenz können sein: zunehmende Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen oder Orientierungsschwierigkeiten.

Die Diagnose erfasst Betroffene sowie Angehörige mit Schrecken, ist das Gedächtnis doch ein besonderes Gut des Menschen. Im Helios Park-Klinikum Leipzig können sich Betroffene in der Gedächtnissprechstunde Hilfe holen. „Je früher man eine Demenz erkennt, desto eher kann man die geistige Leistungsfähigkeit und allgemeine Lebensqualität stabilisieren und fördern“, erklärt Prof. Dr. Katarina Stengler, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Helios Park-Klinikum Leipzig. „Sind die Anzeichen eindeutig, können wir Therapiemaßnahmen einleiten, wie kognitives Training, Ergo- oder Logopädie. Parallel dazu beraten wir Patienten und Angehörige zu sozialrechtlichen und pflegerischen Fragen.“

Seit Kurzem bietet die Klinik einen mobilen Service an: „Mit dem PIAmobil, einem klinikeigenen Fahrzeug, erreichen wir unsere Patienten für die akute Krisenbehandlung auch zu Hause“, so Prof. Stengler.

Sie brauchen Hilfe? Dann wenden Sie sich vertraulich an das Park-Klinikum. Die Gedächtnissprechstunde erreichen Sie unter: (0341) 864-1110.

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