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Tag der Pflege Keine Angst vor dem Altenheim: Wohnen in der Seniorenresidenz
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    10:25 13.04.2018
    Geselliges Miteinander in einer Atmosphäre zum Wohlfühlen: Klaus Wanig und Bernd Wegener, Bewohner der Alloheim Seniorenresidenz in Leipzig-Plagwitz, treffen sich in der Bibliothek zum Lesen. Quelle: André Kempner
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    Mehr als 70 Prozent der älteren Bürger haben Angst davor, ihr Gedächtnis zu verlieren oder in Abhängigkeit von anderen zu geraten. „Ich möchte auf gar keinen Fall in ein Alten- oder Pflegeheim“, hören Angehörige oft, wenn sie feststellen, dass das bisher eigenständige Leben des Vaters, der Mutter oder eines Großelternteils immer beschwerlicher wird. Eine grundsätzlich ablehnende Haltung ist nicht nur bei Umfragen immer wieder zu hören, sondern auch die angstvolle oder mit Vorwürfen versehene Reaktion vieler Senioren, wenn das Thema – meist vorsichtig – von den Angehörigen angesprochen wird. Doch ist diese Angst wirklich berechtigt? Was spricht eigentlich gegen Ängste und für den Einzug in eine Seniorenresidenz?

    Individuelle Lebensgestaltung statt Standardversorgung

    Die Seniorenheime haben sich auf das eingestellt, was „junge“ Alte sich wünschen: individuelle Lebensgestaltung statt Standardversorgung, Teilhabe am aktiven Leben, Angebote für Geist und Seele. In Seniorenresidenzen kann man sich auf vielfältige Art einrichten – in der eigenen Wohnung oder in Wohnappartements, in Gemeinschaft oder alleine mit individuellen Hilfs- und Pflegeangeboten für Haushalt, Mobilität und Pflege. „Auch Hund, Katze, Hamster oder Vogel sind heute kein Hinderungsgrund für einen Umzug“, sagt Kathleen Mehrfert, Leiterin der Alloheim-Seniorenresidenz in Leipzig. „In den Alloheim-Residenzen sind Haustiere sogar ausdrücklich erwünscht.“

    Ein geselliges, aktives Leben und soziale Netzwerke sind die besten Voraussetzungen für positiv erlebtes Altern. Darauf abgestimmt sind auch gemeinsame Unternehmungen, Freizeit- und Beschäftigungsprogramme, die viele Seniorenresidenzen ihren Mietern und Bewohnern bieten. Das Angebot reicht von gemeinsamen Städtereisen, Theater-, Museums- und Konzertbesuchen, gemeinsam backen, feiern und Sport treiben, Mitwirkung bei der Gestaltung von Ausstellungen im Haus bis zu regelmäßigen Spiele-, Musik- und Vorleseabenden, Theatergruppen, Flohmarkt- oder Weihnachtsmarkt-
    Organisationen.

    Lebenslanges Lernen dank ehrenamtlicher Helfer

    Ehrenamtliche Helfer machen lebenslanges Lernen in vielen Disziplinen möglich. Sie kommen als Lehrer für Fremdsprachen, Gesang- und Musikunterricht ins Haus, nehmen Ängste im Umgang mit PC & Co., lotsen durchs Internet und sorgen dafür, dass Kinder und Enkel von weit her ihre Angehörigen via Skype regelmäßig „besuchen“ können. „Wir sehen es als Chance, Menschen Angst vor betreutem Wohnen in der Gemeinschaft zu nehmen und ihnen Mut zu machen, sich rechtzeitig und vorausblickend häuslich einzurichten. Menschen, die zu Hause wenig Ansprache hatten, blühen nach ihrem Umzug regelrecht auf, genießen Zuwendung, Gesellschaft und den gemeinsamen Alltag.“

    Senioren und Angehörigen rät Mehrfert deshalb, sich einmal die vielen positiven Dinge eines Umzugs anzuschauen: „Nie wieder alleine sein, nie mehr selbst putzen, kochen, sich um den Haushalt kümmern müssen. Medizinisch rund um die Uhr betreut sein. An organisierten Ausflügen teilnehmen, mit Gleichgesinnten dem eigenen Hobby frönen. Ein eigenes Zimmer mit eigenen Möbeln nutzen, in das man sich jederzeit zurückziehen kann. Keine Angst mehr haben, dass Hilfe ausbleibt, wenn es einem einmal schlecht geht – diese und viele, viele weitere Punkte machen das Leben doch lebenswert. Das hat doch auch etwas von Luxus, oder?“ Kathleen Mehrfert empfiehlt, sich vor Ort selbst ein Bild zu machen. „Unsere Häuser stehen Interessenten immer offen, jeder kann vorbeischauen und alle Fragen stellen und sogar Probe wohnen“, sagt sie.

    In vielen Alloheim-Einrichtungen können die günstigen, hauseigenen Restaurants auch von Senioren besucht werden, die noch in ihrer eigenen Wohnung leben, sich ihre Mahlzeiten aber nicht selbst zubereiten möchten. „Das ist der erste Schritt, um neue Menschen kennenzulernen und sich auch direkt austauschen zu können“, berichtet sie von ihren Erfahrungen. „Viele erkennen dann sehr schnell, welche Vorteile man in einer Seniorenresidenz genießt, die – das zeigen die internen Befragungen ja auch – niemand mehr missen möchte“, sagt Kathleen Mehrfert.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.alloheim.de

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