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14:17 13.04.2018
Intensiveres Schattenboxen verspricht der Hersteller eines Gürtels mit Gummizügen und Griffen. Quelle: Henning Kaiser
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Köln

Wer sich bewegen will, kann das auch einfach für sich tun. Laufen gehen oder zu Hause auf dem Ergometer strampeln. Das immer weiter wachsende Angebot von Gruppenfitness-Kursen zeigt aber: Vielen macht Sport zusammen mit anderen einfach mehr Spaß. Man motiviert sich gegenseitig.

Auf der

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Dominic Strobel hat das Yoga Board entwickelt.

Fitnessmesse Fibo (12. bis 15. April) präsentieren zahlreiche Anbieter ihre Ideen:

Scapegoat

Scapegoat heißt übersetzt nichts anderes als Sündenbock. Einer, auf den andere einprügeln, könnte man sagen. Und genau das dürfen die Sportler hier tun. Gründer Michel Schreier hat ein Gestell entwickelt, in das ein Motorradreifen geklemmt wird. Auf diesen dreschen seine Kursteilnehmer mit Baseballschlägern ein. Jenen, die es auf der Fibo ausprobieren, steht die Freude ins Gesicht geschrieben. Integriert werden sollen die Böcke in ein klassisches Functional Training, erklärt Schreier. Die Gestelle sind aber auch schon in Kampfsportschulen zu finden.

Yoga Board

Yoga auf dem Stand-up-Paddel-Board ist mittlerweile vielen ein Begriff. Die Übungen werden dabei nicht auf dem stabilen Boden, sondern auf einer im Wasser schwimmenden Matte ausgeführt. Dominic Strobel hat sich gefragt, ob Yoga auf instabilem Untergrund nicht auch an Land funktioniert. Inspiriert von den momentan sehr angesagten hölzernen Surfbrettern entwickelte er ein

Yoga-Brett für den Haus- und Studiogebrauch. Dank geschwungener Unterseite muss, wer darauf trainiert, ständig die Balance halten. Neben Yoga-Asanas lassen sich auf dem Wackel-Board auch Klassiker wie Kniebeugen oder Liegestütz unter erschwerten Bedingungen üben.

Kangoo Jumps

Ursprünglich für die Reha entwickelt, sehen

Kangoo-Jumps-Schuhe ein wenig aus wie Pistenraupen. Sie bestehen aus einem Hartschalenschuh, einem Innenschuh und einem federnden Unterbau. Michael Feser, der die Schuhe in Deutschland vertreibt, geht mit ihnen vor allem joggen. Das schone die Gelenke, sagt er. Es lässt sich aber auch in der Gruppe damit hüpfen. Das Unternehmen hat bisher fünf Programme entwickelt: Beim Kangoo Power geht's ums Abnehmen, beim Kangoo Dance mehr um Choreographie, das Bootcamp Programm findet draußen statt. Weitere Angebote richten sich an Kinder oder haben einen Kräftigungs-Fokus.

Schattenboxen

Von Schattenboxen haben die meisten vermutlich schon mal gehört. Statt dabei einfach nur in die Luft zu schlagen, können sich die Boxer seit einem guten Jahr einen Gürtel umbinden, versehen mit Gummizügen und Griffen an beiden Seiten. Der Zug des Gummis intensiviert das Training, erklärt Erol Öztuncel, Chef des Herstellers

Shadowboxer. Neben dem Gürtel an sich stellt er Interessierten auch Videos zur Verfügung, an denen sich der Sportler zu Hause orientieren kann. Meist wird Schattenboxen aber in Studios angeboten.

Olefit

Tanz und Fitness haben sich schon immer gut vertragen. Bewegung zu Musik motiviert, so dass viele ihre Tanzklassen gar nicht in dem Sinne als Workout wahrnehmen. Zu den neuesten Trends in dem Bereich gehört

Olefit - Fitness kombiniert mit Elementen aus dem Flamenco. Kreiert wurde es von ehemaligen Tänzern des spanischen Nationalballetts. "Es kann aber jeder mitmachen - auch, wer noch nie getanzt hat", sagt Paloma Gómez, die das Konzept mit entwickelt hat. Geht es nach den Machern, sollen die Teilnehmer der Kurse nicht nur körperlich fit werden. Olefit soll positive Emotionen freisetzen. Will sagen: Während sie tanzen, sollen sich die Leute gut fühlen.

dpa

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