Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
DVB-T2 HD kommt - Was Fernsehzuschauer jetzt wissen müssen

Technik DVB-T2 HD kommt - Was Fernsehzuschauer jetzt wissen müssen

Das neue Antennenfernsehen DVB-T2 HD startet am 29. März den Regelbetrieb. Es bringt mehr Sender mit einem besseren Bild und ist auch sonst ein radikaler Neuanfang. Denn: Wer jetzt nicht umsteigt, schaut ab dem 29. März womöglich auf einen leeren Bildschirm.

Voriger Artikel
Beschwerden über Hassrede und Fake News nehmen deutlich zu
Nächster Artikel
Gigabit-Fantasie und Co.: Neue ZTE-Smartphones

In diesen Teilen Deutschlands wird ab dem 29. März DVB-T2 HD ausgestrahlt. Bis 2019 wird der Sendebereich noch weiter ausgebaut.

Quelle: dpa-infografik

Berlin. Ab dem 29. März bleiben viele Fernseher in Deutschland erst einmal schwarz. Dann beginnt der Regelbetrieb des neuen Antennenfernsehens DVB-T2 HD, und die Ausstrahlung des bisherigen DVB-T endet in weiten Teilen des Landes.

Damit es erst gar nicht zum schwarzen Bildschirm kommt, hier die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das neue Antennenfernsehen.

Was ist DVB-T2 HD?

DVB-T2 HD (kurz DVB-T2) ersetzt das bisher über Antenne ausgestrahlte DVB-T. Es bringt ein besseres Bild mit bis zu Full-HD-Auflösung (1920 zu 1080 Pixel) und je nach Region bis zu 40 Fernsehprogramme. DVB-T2 unterstützt auch den TV-Standard HbbTV, mit dem Sendungen und passende Internetinhalte verknüpft werden können.

Wann wird umgestellt?

In der Nacht vom 28. auf den 29. März wird in den meisten Bereichen des geplanten

Sendegebiets umgestellt. Die Umschaltung erfolgt als harter Schnitt. Das bedeutet: Überall dort, wo auf DVB-T2 umgestellt wird, endet die Ausstrahlung des bisherigen DVB-T.

Wie finde ich heraus, ob ich umstellen muss?

Ein Besuch auf Videotextseite 199 von RTL oder Das Erste gibt Auskunft, im DVB-T-Programm werden außerdem seit Wochen Hinweise eingeblendet. Wer sie sieht, muss tätig werden. Über den Empfangscheck des Projektbüros DVB-T2 HD Deutschland findet man heraus, ob und wann die Umstellung kommt. Auf der Webseite gibt es nach Eingabe der Postleitzahl Auskunft, ob man das neue Antennenfernsehen empfangen kann, welche Sender im Angebot sind und welche Antenne man braucht.

Werden alle Sender auch überall ausgestrahlt?

Nein. Die Sendeabdeckung wird zwar bis 2019 noch weiter ausgebaut. Es werden aber nicht in allen Regionen auch alle Sender ausgestrahlt. In einigen Regionen gibt es etwa unterschiedliche frei empfangbare Sender, in anderen gar keine Privatsender.

Brauche ich ein neues Fernsehgerät?

Wenn der alte Fernseher ohnehin ersetzt werden soll, muss man beim neuen Gerät auf das grüne DVB-T2-HD-Logo achten. Ist der vorhandene Fernseher noch recht neu, hilft ein Blick in die Gebrauchsanleitung. Im Zweifel hilft auch die Datenbank der

Deutschen TV-Plattform. Sie listet alle geeigneten

Geräte auf. Kann der Fernseher kein DVB-T2 empfangen, hilft eine Empfangsbox weiter.

Worauf muss ich beim Kauf eines Empfängers achten?

Geeignete Boxen erkennt man am grünen DVB-T2-HD-Logo. Auf der Webseite der Deutschen TV-Plattform gibt es eine Liste kompatibler Fernseher und Empfangsboxen. Stiftung Warentest (Ausgabe 2/2017) hat bereits verfügbare Boxen umfangreich getestet. Einfache Geräte ohne viel Ausstattung gibt es demnach ab rund 50 Euro. Steht im Wohnzimmer noch ein Röhrenfernseher, braucht die Box einen Scart-Ausgang.

Wie kann ich die Privatsender empfangen?

Privatsender werden unter dem Namen

Freenet TV vermarktet und künftig verschlüsselt ausgestrahlt. Wer sie empfangen will, braucht einen Fernseher mit DVB-T2-HD-Empfänger und einen CI+-Adapter von Freenet TV (kostet rund 80 Euro). Wird eine Empfangsbox genutzt, braucht sie ein Entschlüsselungsmodul. Oder man wählt eine Box mit Steckplatz für ein CI+-Modul. Letztere Geräte sind verhältnismäßig teuer. Allerdings kann man das freigeschaltete Modul in mehreren Geräten nutzen.

Was kostet das, und wie kann ich Kunde werden?

Der Empfang der Privatsender kostet ab Ende Juni 69 Euro pro Jahr. Jedes Empfangsgerät hat eine Identifikationsnummer und muss einzeln freigeschaltet werden. Mit Guthabencodes wird über eine

Webseite oder per Anruf im Call-Center (0221/46/708/700) das Gerät für ein Jahr freigeschaltet. Wer mehrere Fernseher hat, muss auch für jeden einzeln zahlen.

Was ist mit meiner Fernsehantenne?

Wer schon eine Antenne nutzt, kann sie in der Regel behalten. Welche Zimmer-, Außen- oder Dachantenne im Empfangsgebiet benötigt wird, zeigt der

Empfangscheck des Projektbüros.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles
  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Hier finden Sie Infos und Fotos vom Leipziger Opernball 2017 unter dem Motto „Moskauer Nächte“ mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr