Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Aktuelles Darf man Musik aus dem Internet speichern?
Mehr Multimedia Aktuelles Darf man Musik aus dem Internet speichern?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:48 27.09.2016
Durch Streamingdienste verdienen Musiklabels heutzutage gut. Doch durch sogenannte Streamrippers können Kunden die Songs abspeichern. Ob das legal ist, ist nicht ganz geklärt. Foto: Daniel Bockwoldt
Anzeige
Berlin

Musiklabels verdienen einen großen Teil ihrer Umsätze über Streamingdienste wie Spotify, Deezer oder Apple Music. Inzwischen speichern allerdings knapp die Hälfte der 16- bis 24-Jährigen mit einem Streamripper diese Lieder auf dem Computer. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung.

Ist das überhaupt legal? Ob das sogenannte

Streamripping gegen das Gesetz verstößt, könne man nicht pauschal beantworten, sagt der Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Ansgar Koreng. "Man darf zu privaten Zwecken Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken auch ohne die Erlaubnis des Rechteinhabers speichern", erklärt er. Das gelte aber nur, wenn man diese nicht weiterverkaufe oder sie nicht von einer illegalen Seite heruntergeladen wurden. Außerdem dürfe man dabei keinen Kopierschutz umgehen. "Bei diesem Begriff gibt es aber rechtliche Auslegungsprobleme", sagt Ansgar Koreng.

Schlimmstenfalls drohen bei einem Verstoß gegen das Urheberrecht Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe. "Bei einem Ersttäter würde wohl erstmal eine geringe Geldstrafe dabei rauskommen", erklärt der Anwalt. "Aber das ist alles eine Frage des Einzelfalls."

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Smart und hochauflösend - das sind mittlerweile die meisten neuen Fernseher. Aber beim Kauf sollten Interessenten auf zukunftssichere Ausstattung achten - und auch der Internetanschluss muss den neuen Herausforderungen gewachsen sein.

26.09.2016

Chrome warnt Nutzer künftig vor unverschlüsselten Seiten. Außerdem soll die jüngste Version des Google-Browsers deutlich schneller sein und dabei weniger Energie verbrauchen.

26.09.2016

Nach dem Hackerangriff auf Yahoo rät das Unternehmen seinen Kunden zu schnellem Handeln: Nutzer sollten ihre Passwörter ändern - und auch bei den Antworten auf Sicherheitsfragen gibt es jetzt einiges zu tun.

23.09.2016
Anzeige