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Google: Nützliche Assistenten im Alltag

Computer Google: Nützliche Assistenten im Alltag

Google macht Whatsapp und Co. Konkurrenz: Mit dem auf der Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellten smarten Messenger Allo und der Videochat-App Duo will Google auch im privaten Austausch unersetzlich werden.

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Maskottchen des Google-Betriebssystems Android.

Quelle: Christoph Dernbach

Mountain View. Mit Allo kombiniert Google zwei aktuelle Trends: multimediale Messengernachrichten und künstliche Intelligenz. Auf der einen Seite stehen Unterhaltungen mit Text, Bildern, Videos, Standorten und natürlich Emojis und Stickern.

Neu: Per Fingerwisch können Allo-Nutzer Textgrößen ändern. Google nennt das WhisperShout - so sollen Emotionen besser vermittelt werden. Über einen eingebauten Editor lassen sich - ähnlich wie bei Snapchat - Bilder vor dem Senden mit kleinen Texten versehen.

Auf der anderen Seite verknüpft Google den Messenger mit dem Google Assistant und verschafft ihm damit Fähigkeiten aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Unterhaltungen werden dafür auf Googles Servern analysiert, und Nutzer erhalten über die App konkrete Antwortvorschläge auf Nachrichten. Die sehen je nach Nutzer anders aus, das System lernt mit. Auch Fotoinhalte werden analysiert und in die Antwortvorschläge einbezogen. Erhält man also das Bild einer Pizza werden - je nach erkannter Vorliebe - sofort Vorschläge wie "lecker" oder "ich mag Pizza" vorgeschlagen. Auch gerne genutzt Emojis merkt sich das System und schlägt sie bei Gelegenheit vor. Das kann dazu führen, dass auf die Frage, ob man abends gemeinsam essen will, gleich eine Antwort mit passender Vorliebe vorgeschlagen wird - inklusive einer Liste passender Restaurants in der Umgebung.

Einzel- und Gruppenunterhaltungen in Allo sind nicht verschlüsselt, im optionalen Incognito-Modus gibt es Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dann können - bei eingeschränktem Funktionsumfang - nur noch Sender und Empfänger eine Nachricht lesen.

Zusammen mit Allo wurde auch die Videochat-App Duo vorgestellt. Die simple Videochat-App übertragt Gespräche maximal in HD-Auflösung (1280 zu 720 Pixel) und soll auch in Netzwerken mit geringer Übertragungsgeschwindigkeit gut funktionieren. Auf Wunsch wird bereits ein Videobild an den Angerufenen gesendet, bevor dieser überhaupt abhebt. Gespräche über Duo sind laut Google Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Beide Apps stellen die Kontakte über die Telefonnummer des Nutzers her und sind ab dem Sommer für iOS und Android verfügbar.

dpa

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