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Aktuelles Headset als Fernauslöser für Smartphone-Fotos nutzen
Mehr Multimedia Aktuelles Headset als Fernauslöser für Smartphone-Fotos nutzen
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10:13 02.05.2018
Aufnahmen ohne Verwackler gibt es auch am Smartphone - mit dem Headset als Fernauslöser und einem Stativ. Quelle: Robert Günther
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Hannover

Die Kameras in modernen Smartphones leisten Beachtliches. Manchmal kommen sie aber trotz bester Software und sogar mit eingebauter Bildstabilisierung an ihre Grenzen. Gegen verwackelte Bilder hilft etwa das Telefon-Headset.

In den Klinkenstecker oder den Lightningport gesteckt, dient die Sprechgarnitur als Fernauslöser, berichtet

"Mac & i". Mit einem Druck auf die Leiser-Taste wird das Foto aufgenommen. Idealerweise ruht das Telefon dabei auf einer festen Unterlage oder steckt in einem Stativ mit passender Halterung.

Besitzer eines iPhones und einer Apple Watch können die Kamera auch per Smartwatch auslösen. Das ermöglicht auch Fotos aus ungewöhnlichen Blickwinkeln, etwa aus stark erhöhter Position oder aus der Froschperspektive. Ab WatchOS 4 können Nutzer neben der Fotofunktion auch die Videokamera des iPhones über die Apple Watch bedienen.

Auch für schöne Porträts bei Gegenlicht halten die Kamera-Apps meist Abhilfe bereit. Wenn möglich sollten solche Fotos im HDR-Modus aufgenommen werden, damit die fotografierte Person nicht nur als dunkler Umriss zu sehen ist oder der Hintergrund völlig überbelichtet wird. Bietet die Kamera HDR nicht automatisch an, kann es bei den meisten Modellen über die Einstellungen aktiviert werden. Bei ganz großen Helligkeitsunterschieden hilft der Blitz. Er sorgt für genügend Licht im Vordergrund.

Schiefe Fotos lassen sich zwar über die Foto-Apps leicht geraderücken. Dabei gehen aber auch immer Teile des Bildes verloren. Wer sich ein Raster in das Sucherbild einblenden lässt (geht unter iOS in den Einstellungen unter "Kamera", bei den meisten Androiden direkt in der Kamera-App unter "Einstellungen"), kann seine Fotos anhand von Horizont- oder Gebäudelinien schön gerade ausrichten.

Apropos ungerade Gebäudelinien: Wer häufig Architektur oder Stadtfotos schießt, kämpft häufig mit zur Bildmitte stürzenden Gebäudelinien. Diese Verzeichnung genannte Erscheinung lässt sich entweder durch mehr Abstand und ein möglichst waagerecht gehaltenes Smartphone verhindern, oder durch Apps wie SKRWT. Das Programm liefert eine Erweiterung für die Fotos-App, mit der sich die Kanten entzerren lassen. Dabei gehen allerdings Bildinhalte am Rand verloren.

dpa

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