Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Aktuelles Jeder Vierte klebt Webcam oder Selfie-Kamera ab
Mehr Multimedia Aktuelles Jeder Vierte klebt Webcam oder Selfie-Kamera ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:48 11.03.2018
Wer Sorge vor Spionage durch die Webcam hat, kann sich leicht helfen: einfach abkleben. 27 Prozent der Teilnehmer einer Bitkom-Umfrage tun dies. Quelle: Andrea Warnecke
Anzeige
Berlin

Die Webcam oder Selfie-Kamera des Smartphones als Spion im persönlichen Umfeld? Davor fürchtet sich rund ein Viertel der Teilnehmer einer Umfrage des IT-Verbands Bitkom und deckt die Kameralinsen von Notebook oder Smartphone ab.

Unbegründet ist diese Sorge nicht, wie Nabil Alsabah vom Bitkom erklärt. Werden Hightech-Geräte mit schädlicher Software infiziert, könne die Kamera auch ohne Wissen der Nutzer aktiviert werden. Eine Abdeckung der Linse sei hier ein gutes Mittel zum Selbstschutz, auch wenn dadurch häufig die Gerätenutzung etwas weniger komfortabel ist.

Besonders die 14- bis 29-Jährigen schützen sich gegen mögliche heimliche Kameraaufzeichnungen. 38 Prozent verdecken Kameralinsen an ihren persönlichen Geräten. Mit steigendem Alter der Befragten, nehmen die Sorgen allerdings ab. Verdecken bei den 50- bis 64-Jährigen noch 23 Prozent der Gerätenutzer ihre Kameralinsen, so sind es bei den Über-65-Jährigen nur noch 13 Prozent.

Als Schutz vor Kameraspionen empfiehlt der Bitkom, immer die aktuellsten Softwareversionen für das Betriebssystem einzuspielen und Computer mit Viren-Scannern abzusichern. Bei verdächtigen Geräteaktivitäten - etwa unnormal hohem Stromverbrauch - sollte das Gerät mit Sicherheitssoftware geprüft werden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Aktuelles Sicherheitslücke droht - Chrome-Browser jetzt updaten

Internet-Browser können immer wieder Sicherheitslücken enthalten. Diesmal betrifft es Chrome, den Browser von Google. Daher sollten Nutzer möglichst schnell ein Update durchführen.

19.02.2018

Bei der Produktsuche im Netz steuern viele Anwender nicht Google, sondern Amazon an. Manche Hersteller wollen dort aber nicht erscheinen, weil sie sich andere Vertriebswege suchen. In zwei Streitfälle vor dem BGH ist Amazon jetzt weitgehend erfolgreich.

19.02.2018

Die großen sozialen Netzwerke kommen aus den USA - sollen sich in der Europäischen Union aber auch an hießige Verbraucherschutz-Regeln halten. Ein wenig haben Facebook und Twitter ihr Geschäftsgebaren schon angepasst. Doch Brüssel will sich damit nicht zufrieden geben.

19.02.2018
Anzeige