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Lesetagebu.ch: Rettung für Leseratten

Technik Lesetagebu.ch: Rettung für Leseratten

Wer viele Bücher liest, kann sich nicht jeden Titel merken. Deshalb gibt es jetzt ein persönliches Lesetagebuch: Da kann sich jeder notieren, was er bereits gelesen hat - und wie das Buch gefallen hat.

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Das lesetagebu.ch ist eine gute Möglichkeit, die eigenen Lesegewohnheiten zu archivieren.

Quelle: Screenshot lesetagebu.ch

Meerbusch. Vielleser haben ein Problem: Über die Jahre vergessen sie schon mal, ob sie ein Buch gelesen haben oder nicht. Wenn sie dann in der Buchhandlung oder Bücherei vor einem Buchtitel stehen, der interessant erscheint, aber irgendwie auch bekannt vorkommt, fragen sich manche:

"Habe ich es schon gelesen? Fand ich es gut?". Bücherwürmer, die sich nicht regelmäßig Notizen machen, kennen dieses Dilemma. So ging es auch Daniel Diekmeier, einem Designer und Programmierer in Berlin, der zunächst nur für sich persönlich ein digitales Lesetagebuch entwickelte. Als dann aber Freunde und Bekannte ebenfalls Interesse daran hatten, veröffentlichte er das Projekt unter lesetagebu.ch für die Allgemeinheit.

Dort legen Nutzer kostenlos ein Konto an, um bereits gelesene oder gerade erst gekaufte Bücher einzutragen. Es ist ebenfalls möglich, Titel auf eine Wunschliste zu setzen. Die Webseite unterstützt Leseratten mit allerlei nützlichen Funktionen. So können sie für gelesene Exemplare eine Rezension verfassen und eine Bewertung vergeben.

Wer einen neuen Titel eintragen möchte, muss nur ein Stichwort eingeben. Die Suchfunktion hilft mit einer Vervollständigung, das passende Werk zu finden. Zudem leitet ein Klick zur passenden Seite bei Amazon. Das eigene Profil - auf Wunsch mit Foto und Links zur eigenen Webseite - ist öffentlich und für jeden einsehbar. Selbst Nutzer ohne Konto können es aufrufen und die Bücherliste sehen.

Lesetagebu.ch ist damit auch eine Art soziales Netzwerk für Bücherfreunde. Die Plattform steht in Konkurrenz zu großen Bücherseiten wie etwa Goodreads. Diese sind aber laut Diekmeier völlig überladen und bieten teils unnötige Funktionen - zumindest aus seiner Sicht. Deswegen wollte er eine schlanke Alternative entwickeln, die die wichtigsten Features in einer einfachen Nutzeroberfläche vereint. Das ist ihm mit Lesetagebu.ch gelungen.

dpa

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