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Aktuelles Mobile Datentarife im Zweifel großzügiger buchen
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12:07 18.04.2018
Wer unterwegs viel mobiles Datenvolumen braucht, bucht besser eine Nummer größer. Quelle: Christin Klose
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Hannover

Lieber einen Tarif mit etwas großzügigerem Datenvolumen buchen, als hinterher draufzuzahlen. Das ist der Rat der Fachzeitschrift "c't" (Ausgabe 9/18), wenn es um Datentarife mit großem monatlichen Volumen geht.

Denn bei einem Vergleich von 20 Tarifen zwischen 6 und 50 Gigabyte im Monat haben die Experten ermittelt: Nachträgliche Vertragsänderungen sind aufwendig und die Nachbuchoptionen für Datenvolumen sind verhältnismäßig teuer. Wer etwas großzügiger plant, komme unterm Strich meist günstiger weg.

Bei der Vertragslaufzeit sollte auf eine kurze Bindung achten. So können Kunden schneller reagieren und bei sinkenden Preisen zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Geradce viele günstige Anbieter haben hier Verträge mit monatlicher Kündigung im Angebot.

Von den Höchstgeschwindigkeits-Versprechen der Anbieter von 225, 300 oder 500 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) sollten sich Kunden nicht beeindrucken lassen, rät "c't". Wichtiger als diese ohnehin nur theoretisch unter Optimalbedingungen erreichen Durchsatzraten ist die Netzabdeckung. Die sollte man vor Vertragsabschluss mit Hilfe der Anbieterkarten recherchieren. Und schneller Datenfunk mit LTE sollte es sein. Von reinen UMTS-Angeboten raten die Experten ab.

Etwas Sorgfalt ist beim Studieren der Vertragsbedingungen nötig. Manch ein Anbieter drosselt etwa nach Erreichen der Datengrenze kulant auf 1 Mbit/s herunter. Dann sind noch die meisten Anwendungen problemlos nutzbar. Andere Anbieter regeln aber deutlich stärker herunter - auf langsame 64 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) etwa oder unbrauchbare 32 oder 16 Kbit/s.

Allgemein, so das Urteil, sind Tarife mit viel Datenvolumen in Deutschland nach wie vor unverhältnismäßig teuer. Während es hierzulande für rund 30 Euro im Durchschnitt knapp 15 Gigabyte Datenvolumen im Monat gibt, sind es in anderen EU-Ländern deutlich mehr - beispielsweise 100 Gigabyte in Finnland und Frankreich.

dpa

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