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12:52 10.04.2018
Vom Rechner in die Wolke: Auch Cloud-Speicher können eine Lösung für die persönliche Datensicherung sein. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät allerdings zuvor zum Check von Speicherstandort und Datenschutzbedingungen des Anbieters. Quelle: Ole Spata
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Bonn

Ein Sturz, Stromausfall, Diebstahl oder schädliche Software - wichtige persönliche Dateien können auf viele Arten verloren gehen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät daher zum regelmäßigen Sichern der Daten von Computer, Tablet oder Smartphones. So geht's:

Welche Daten sichere ich?

Nutzer haben die Wahl: Grundsätzlich reicht es aus, nur persönliche Daten wie Fotos, Videos, E-Mails oder Textdokumente zu speichern. Das hat den Vorteil, dass die Daten auch einfach auf anderen Computern eingespielt werden können. Es kann aber praktischer sein, ein komplettes Systemabbild zu erstellen.

Was ist der einfachste Weg?

Am einfachsten ist es, alle persönlichen Ordner auf eine externe Festplatte zu kopieren. Unter Windows (C:\Benutzer) und Mac ist das jeweils der Ordner mit dem Benutzernamen. Dann werden sämtliche Daten extern gespeichert. Wenn Nutzer von der vorgegebenen Ordnerstruktur abweichen, müssen alle selbst angelegten Ordner mit wichtigen Daten gesichert werden.

Welche Lösungen bieten Windows und macOS?

Sowohl Windows (Systemsteuerung/Sichern & Wiederherstellen unter Windows 7, Einstellungen/Update & Sicherheit/Sicherung unter Windows 10) als auch macOS (Time Machine) bieten einfache Wege zum Sichern wichtiger Daten auf externen Festplatten. Die Systemabbilder können nach Datenverlust einfach wieder eingespielt werden. Apples Time Machine erlaubt auch das Springen zwischen einzelnen Speicherständen - etwa um ein einzelnes gelöschtes Dokument wieder zu finden.

Muss es immer die externe Platte sein?

Nein, es gibt auch Backup-Lösungen zu kaufen, die Daten auf Online-Speichern schreiben. Der Vorteil: Durch die Speicherung im Rechenzentrum sind Datenverluste unwahrscheinlich. Vor der Nutzung solcher Cloud-Dienste rät das BSI allerdings zur Prüfung von Speicherstandort, Datenschutz- und Sicherheitsbedingungen. Möglicherweise gelten am Betriebsort des Anbieters andere gesetzliche Bedingungen als in der EU. Zusätzlich rät das BSI dazu, Daten nur verschlüsselt zu sichern.

Wie sichere ich mein Smartphone?

Smartphones und Tablets mit Apples Betriebssystem iOS können per Kabel über die Software iTunes oder drahtlos über Apples iCloud gesichert werden. Bei Android-Geräten haben viele Hersteller eigene Sicherungslösungen im Angebot, oder man nutzt Googles Datensicherung im Online-Speicher. Bis zu 5 Gigabyte Online-Speicher sind in der Regel kostenlos, für mehr wird eine monatliche oder jährliche Gebühr fällig.

dpa

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