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11:52 20.03.2018
Internetnutzer sollten für ihr E-Mail-Postfach nicht dasselbe Passwort wählen wie für das Online-Shopping oder -Banking. Bei einem Hackerangriff sind dann gleich alle Konten in Gefahr. Foto: Julian Stratenschulte
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Eigentlich sollte mittlerweile jeder wissen: Jedes Online-Konto benötigt aus Sicherheitsgründen ein eigenes Passwort. Trotzdem nutzen sechs von zehn Erwachsene in Deutschland (61 Prozent) dasselbe Passwort mehrfach, wie eine Umfrage im Auftrag der E-Mail-Dienstleister Web.de und GMX zeigt.

6 Prozent verwenden sogar nur ein einziges Passwort für alle Dienste. Dabei ist es äußerst gefährlich, wenn das Passwort für das hauptsächlich genutzte E-Mail-Postfach etwa auch für die Anmeldung beim Online-Shopping oder -Banking zum Einsatz kommt. Wird eines der Konten kompromittiert, sind alle anderen Konten auch in Gefahr.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät deswegen - neben einem einzigartigen Passwort für jeden einzelnen Online-Dienst - zur Nutzung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung. Hierbei wird nach dem Passwort noch ein Einmal-Code eingegeben. Diesen können Nutzer per SMS oder per App empfangen. Viele Dienste wie Google, Twitter oder Banken bieten dies bereits an.

Die Umfrage zeigt aber auch auf, dass viele mit der Menge an Zugangsdaten schlicht überfordert sind. Vier von zehn (43 Prozent) fühlen sich durch zu viele unterschiedliche Passwörter gestresst, mehr als die Hälfte (56 Prozent) empfindet es als lästig, sich immer wieder neue Nutzerkonten anzulegen. Jeder Fünfte (19 Prozent) fühlt sich durch viele verschiedene Passwörter gar überfordert.

Die Lösung sind laut BSI Passwortmanager. Das sind Programme, in denen Nutzer ihre unterschiedlichen Passwörter speichern und verwalten können. Viele helfen auch beim Erstellen von sicheren Passwörtern. Beispiele für gute Passwortmanager sind etwa keepass oder 1Password. Wer so ein Programm nutzt, muss sich nur noch ein Master-Passwort merken, um Zugriff auf die gespeicherte Liste für alle Nutzerkonten zu erhalten.

Die Marktforscher der Bilendi GmbH hatten vom 5. bis 10. Januar 1000 Erwachsene befragt.

dpa

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