Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Aktuelles Was beim Paypal-Käuferschutz wichtig ist
Mehr Multimedia Aktuelles Was beim Paypal-Käuferschutz wichtig ist
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:06 05.10.2016
Käufer können bis zu 180 Tage nach dem Kauf einen Konflikt bei Paypal melden. Quelle: Lukas Schulze
Anzeige
Luxemburg

Pizzalieferant, T-Shirt-Shop, Deutsche Bahn: Viele Unternehmen akzeptieren Paypal als Zahlungsmethode. Mit dem Service bezahlen Nutzer einfach über das Internet per Login und Passwort.

Doch was, wenn die bestellte Ware gar nicht oder nur beschädigt ankommt? Dann greift in vielen Fällen der Käuferschutz. Aber nicht immer: "Es gibt zum Beispiel Ausnahmen für Autos, Grundstücke oder Geschenkkarten", sagt Christian Gollner von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Nach den

Richtlinien des Unternehmens können Käufer bis zu 180 Tage nach dem Kauf einen Konflikt bei Paypal melden. Das geht nach dem Login unter dem Menüpunkt Aktivitäten. Dort wählt man Bestellung und dann Käuferschutz aus.

Jetzt können Nutzer das Problem beschreiben, das über Paypal mit dem Verkäufer gelöst werden soll. "Man sollte die Fakten möglichst kurz und knapp darlegen", sagt Gollner. "Und man sollte auch darlegen, ob man außerhalb von Paypal versucht hat, mit dem Verkäufer Kontakt aufzunehmen und den Konflikt zu lösen."

Gibt es nach 20 Tagen keine Einigung, kann man den Konflikt eskalieren lassen. Dann entscheidet Paypal über den Fall und spricht einer der beiden Seiten das Geld zu. Das bedeutet aber auch: Der Käufer muss nicht immer Recht bekommen. Bei der Verbraucherzentrale gebe es dazu zwar nicht viele Daten. "Wir gehen aber davon aus, dass eindeutige Fälle durchaus zur Zufriedenheit der Verbraucher gelöst werden können", sagt Gollner.

Unbedingt sollten Nutzer die Fristen beachten - auch bei Nachfragen. "Paypal wird den Antrag ablehnen, falls eine Beantwortung innerhalb der genannten Frist nicht erfolgt", heißt es in den Richtlinien. Sollte die Bestellung doch ankommen, während der Käuferschutz aktiviert wurde, kann man den Konflikt auch als gelöst markieren.

Prinzipiell empfiehlt Gollner die Bestellung per Rechnung, falls das möglich ist. "Das heißt, dass ich nicht Vorkasse leiste, sondern erst dann bezahle, wenn ich die Ware auch wirklich erhalten habe." Einen Käuferschutz gebe es auch bei anderen Bezahldiensten, wie Sofort Überweisung, Paydirekt, Barzahlen oder Klarna.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Maschinen von Jan Peters spielen Tischtennis und können sich selbst ein Glas Wasser einschenken. Der Informatikprofessor entwickelt Roboter, die sich durch Lernen selbst verbessern. Sein Traum: der persönliche Roboter für Zuhause.

04.10.2016

Deezer zieht gleich: Nach Spotify und Apple Music lässt sich nun auch beim Musikstreamingdienst Deezer ein Familientarif für bis zu sechs Personen buchen. Bedingung ist, dass die Nutzer dieselbe Adresse haben.

04.10.2016

Windows-Nutzer aufgepasst: Momentan geistert eine gefährliche Schadsoftware durch das Netz. Die Ransomware HDDCryptor sorgt für Ärger, in dem sie die die Festplatte lahmlegt.

04.10.2016
Anzeige