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#whatthefact: ein Online-Spiel gegen Vorurteile

Internet #whatthefact: ein Online-Spiel gegen Vorurteile

Egal ob es um Kriminalität, Klimawandel oder Flüchtlinge geht - zu vielen poltischen Themen kursieren eine Menge Fake News im Netz. Ob sie in der Lage sind, diese zu entlarven, können Internetnutzer nun in einem Online-Spiel testen.

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Fake News von Tatsachen zu unterscheiden, ist nicht immer ganz einfach. Mit dem Online-Spiel «What the fact» können Nutzer ihr Faktenwissen testen.

Quelle: Marijan Murat/dpa

München. "Was zum Teufel" heißt auf Englisch "What the fuck": Mit dem Wortspiel

"What the fact" gibt es jetzt ein digitales Denkspiel. Es ist seit dieser Woche online und auch bei Facebook und Twitter zu finden.

Das Spiel will Zahlen in aufgeheizte politische Diskussionen bringen. Entwickelt wurde die Website vom Münchner Journalistenbüro Nansen & Piccard im Auftrag der Nemetschek-Stiftung, wie diese mitteilte. Ausgangspunkt ist die gesellschaftliche Situation, dass selbst gut informierte Mediennutzer im Zeitalter der sogenannten Fake News (Falschnachrichten/gefälschte Nnachrichten) durcheinanderkommen und zu Vorurteilen und Kurzschlüssen tendieren.

Auf einer Website testen "#whatthefact"-Spieler ihr Wissen in sechs Themenfeldern wie etwa Kriminalität, Klima, Europa, Migration und zum Beispiel unter der Frage "War früher alles besser?". Am Handy oder am Computer schätzen sie Prozentwerte, bedienen Schieberegler und setzen sich unterhaltsam mit Daten auseinander. Selbst richtige Nachrichtenjunkies erreichen selten 100 Prozent Volltreffer.

"Wir wollen da sein, wo es wehtut, wo Fake News und Propaganda ihren Nährboden finden. Deshalb mischen wir uns in die Debatten in den sozialen Medien ein", sagt Ralf Nemetschek, Geschäftsführer der Stiftung. "Wir glauben an die interaktive Komponente, also dass möglichst viele User ihre Freunde oder Diskussionspartner dazu animieren, sich selbst im Spiel auf die Probe zu stellen."

Die gemeinnützige Stiftung wurde vor zehn Jahren von dem Unternehmer und Professor Georg Nemetschek sowie seiner Familie gegründet, um "die Demokratie sowie die Auseinandersetzung über gesellschaftliche Grundwerte und deren Umsetzung in Deutschland" zu fördern, wie es in einer Selbstdarstellung heißt.

dpa

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