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So überleben Akkus von Smartphone, Kamera und Notebook den Sommer

Belastungsprobe für elektrische Geräte So überleben Akkus von Smartphone, Kamera und Notebook den Sommer

Smartphones, Kameras, Navis – all diese Gadgets tragen wir auch im Sommer nur allzu gern mit uns herum, wenn wir unterwegs sind. Doch diese hochmodernen technischen Geräte reagieren empfindlich auf äußere Einflüsse wie Hitze oder Sonnenstrahlen. Wie Sie die Akkus schonen können, lesen Sie hier.

Hitze kann den Akku beschädigen. Achten Sie auf ihre technischen Geräte.

Quelle: pixabay.com © rawpixel (CC0 1.0)

Strahlender Sonnenschein, drückende Hitze und keine Wolke am Himmel – sommerliche Zustände können nicht nur für den menschlichen Kreislauf eine Belastungsprobe sein, sondern auch für unsere elektrischen Geräte. Vorsicht ist vor allem bei Smartphones geboten, deren Herzstück, also der Akku, sehr empfindlich ist.

Wie heiß darf es sein?

Die Hersteller geben sehr genaue Angaben zur optimalen Betriebstemperatur ihrer Geräte. Generell kann man sagen, dass Smartphones bei um die 20 Grad Celsius am besten funktionieren, ab 40 Grad wird es kritisch.

Bei einer Temperatursteigerung im Akku um zehn Grad laufen die elektromechanischen Prozesse doppelt so schnell ab. Damit geht eine beschleunigte Alterung des Akkus einher – die Kapazität sinkt und die Selbstentladung steigt.

Da sich nicht alle Geräte bei Überhitzung automatisch ausschalten, lohnt es sich, im Sommer die Gerätetemperaturen zu verfolgen. Welche App den meisten Strom benötigt, finden Sie auf Android-Telefonen wie folgt heraus:

  1. Einstellungen
  2. Telefoninfo
  3. Akku
  4. Akkuverbrauch

Sollte das Gerät einmal zu heiß werden, können Sie es in ausgeschaltetem Zustand auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Hier ist auch für Sie Vorsicht geboten: Lag das Handy zu lange im Auto oder auf der Fensterbank und ist stark erhitzt, besteht Verbrennungsgefahr für alle, die es anfassen wollen. Handyhüllen aus Plastik eignen sich aus diesem Grund wenig für den Sommer, sie können schmelzen und so das Handy beschädigen oder Verletzungen verursachen. Bei wirklich hohen Temperaturen eignen sich Hüllen aus Leder, Stoff oder Neopren am besten für den Schutz Ihres Geräts, besonders gute leisten ihre Dienste auch zuverlässig im Strandurlaub.

Wo finde ich ein kühles Plätzchen?

Um eine Überhitzung von vornherein zu vermeiden, sollten Handy und Co. an kühlen, schattigen Plätzen aufbewahrt werden bzw. draußen am besten mit etwas Stoff vor starker Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Doch Achtung: Kühl bedeutet nicht etwa, dass der Akku sich im Kühlschrank besonders wohl fühlt, wie einer von vielen Mythen rund um den Akku behauptet. Im Gegenteil, das Kondenswasser im Kühlschrank kann dem Akku hohe Schäden zufügen.

Im Auto können im Sommer Temperaturen bis zu 70 Grad Celsius entstehen – ein Killer für jedes elektronische Gerät. Der Kofferraum bleibt hier der kühlste Platz. Empfindliche Geräte sollten jedoch niemals ins Handschuhfach oder auf das Armaturenbrett gelegt werden, denn hier kann die Sonneneinstrahlung selbst bei eingeschalteter Klimaanlage hohe Temperaturen erzeugen.

Zu viel Sonne schadet besonders dem Display, da sich die Eigenschaften der Flüssigkristalle verändern können. Im besten Fall entsteht dadurch nur ein temporäres Bildschirmflimmern, schlimmstenfalls ist der Bildschirm irreparabel beschädigt.

Achtung: In vielen Fällen erlischt die Herstellergarantie bei einem Hitzeschaden. Bei Smartphones älterer Generationen lässt sich der Akku noch problemlos austauschen, wenn nur dieser beschädigt ist, ebenso bei anderen Geräten wie Kameras oder Notebooks. Wer mit dem neuesten Stand der Technik ausgerüstet ist, wird wahrscheinlich ein Smartphone haben, bei dem das nicht mehr möglich ist. Das heißt, mit einem defekten Akku muss das ganze Gerät erneuert werden. Seien Sie deshalb besonders vorsichtig, damit Ihre Geräte den Sommer ohne Schaden überstehen.

Redaktion

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