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Photopea: Fotobearbeitung im Browser

Technik Photopea: Fotobearbeitung im Browser

Wer Fotos nach allen Regeln der Kunst bearbeiten möchte, braucht keine teure Spezial-Software. Die kostenlose Foto-App Photopea läuft im Web-Browser und kann eine Menge.

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Eine Möglichkeit, Bilder online zu bearbeiten, ist Photopea.

Quelle: Screenshot www.photopea.com

Meerbusch. Früher musste man teure Software verwenden, um Fotos am Rechner nachzubearbeiten. Heute müssen Anwender für die Bildbearbeitung nicht mehr unbedingt Software installieren.

Schon länger haben sich Web-Apps etabliert, die ohne Installation direkt im Browser laufen. Einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung. Online-Services dieser Art bieten zwar nicht den vollen Funktionsumfang wie oft kostspielige Profiprogramme, doch gerade für private Nutzer sind sie bestens geeignet.

Eine überaus gelungene Online-Bildbearbeitung ist Photopea, ein Projekt des tschechischen Entwicklers Ivan Kuckir. Die Benutzeroberfläche des kostenlosen Dienstes orientiert sich am Marktführer Photoshop, entsprechend findet der Nutzer viele Features des großen Vorbilds von Adobe. Dazu gehört ebenfalls die Kompatibilität zu PSD-Dateien. Darin unterscheidet sich Photopea von den zahlreichen Konkurrenten im Web.

 

PSD steht für "Photoshop Document" und ist das eigene Dateiformat von Photoshop. Der Vorteil liegt darin, dass sämtliche Bilddaten verlustfrei gespeichert werden, und auch weitere Informationen wie Ebenen, Kanäle und Arbeitsschritte enthalten sind. So eignet sich eine PSD-Datei optimal zur Weitergabe an andere Nutzer oder zur Zwischenspeicherung, um später weiter daran zu arbeiten.

 

Wer allerdings Dateien in diesem Format bearbeiten oder erstellen möchte, benötigt eben das teure Photoshop CC oder das etwas günstigere Photoshop Elements – eigentlich. Denn es geht jetzt auch mit Photopea. Besonders für nicht allzu aufwändige Arbeiten stehen bekannte Werkzeuge bereit, um Fotos zu manipulieren, Grafiken zu erstellen und Bilder auf unterschiedlichste Art zu bearbeiten.

 

Der Anwender speichert seine Arbeit entweder wiederum als PSD- oder wahlweise als JPG- oder PNG-Datei. Ein kleiner Nachteil ist die Tatsache, dass Photopea nur in englischer Sprache zur Verfügung steht. Wer allerdings schon einmal mit Photoshop oder ähnlichen Programmen gearbeitet hat, wird sich auf Anhieb zurechtfinden.

 

dpa

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