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Arbeitsrecht
Arbeit
Wer in sozialen Netzwerken seinen Chef mit Emoticons beleidigt, muss mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen. Foto: Franziska Gabbert

Arbeitnehmer sollten es sich zweimal überlegen, bevor sie in einem sozialen Netzwerk ihren Chef mit Hilfe von Emoticons beleidigen. Denn wenn es herauskommt, kann ein solches Verhalten zur Abmahnung durch den Arbeitgeber führen - und im schlimmsten Fall sogar zur Kündigung.

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Arbeit
Im Fall eines Kameramanns, der eine Zeitarbeitsfirma gründete und sich selbst an eine Rundfunkanstalt verlieh, bestätigte ein Arbeitsgericht seinen Anspruch auf Gehalt und Festanstellung.

Arbeitgeber wie Rundfunkanstalten versuchen mitunter, mögliche Festanstellungen freier Mitarbeiter zu umgehen. Ein freiberuflicher Kameramann gründete daher eine Zeitarbeitsfirma und verlieh sich selbst an den Sender. Mit erstaunlichen Folgen.

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Arbeit
Auch wenn der Arbeitnehmer sich mit seinem Arbeitgeber in einem Kündigungsschutzprozess befindet, steht ihm ein Zwischenzeugnis zu, urteilte das Arbeitsgericht Köln.

Führt ein Mitarbeiter mit seinem Arbeitgeber einen Rechtsstreit, ist das Verhältnis zwischen ihnen zerrüttet. Oft ist dann die berufliche Zukunft des Angestellten in der Firma gefährdet. Doch darf der Chef ihm ein Zwischenzeugnis verweigern?

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Arbeit
Arbeitnehmer, die einen Teil der Arbeitszeit damit verbringen, private E-Mails oder SMS zu checken, sollten vorab klären, ob der Chef damit einverstanden ist.

Das Smartphone ist für viele ein ständiger Begleiter, so auch am Arbeitsplatz. Doch wer während der Arbeit zu viel damit beschäftigt ist, private Mitteilungen zu lesen oder zu verschicken, riskiert eine Kündigung.

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Arbeit
Freizeit ist Privatsache - wer sich am Strand sonnt, hat keine Kündigung zu fürchten. Schadet ein Verhalten in der Freizeit dem Arbeitgeber, ist dies jedoch anders.

Eigentlich geht es keinen Arbeitgeber etwas an, wie Mitarbeiter ihre Freizeit verbringen - das ist grundsätzlich Privatsache. In wenigen Fällen gilt dieser Grundsatz jedoch nicht. Es kann sogar zur Kündigung kommen.

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Arbeit
Auch bei verbeamteten Lehrern gilt: Der Widerspruch gegen die Beförderung eines Kollegen muss zeitnah erfolgen.

Beförderungen bei Beamten können für Kollegen manchmal ungerecht erscheinen - vor allem, wenn man selbst nicht berücksichtigt wurde. Ein Widerspruch ist aber nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgreich.

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Arbeit
Ein Mann isst bei der Arbeit einen Döner. Will eine Firma das Essen am Arbeitsplatz verbieten, muss der Betriebsrat zustimmen.

Wenn der große Hunger kommt - viele Arbeitnehmer essen nebenbei im Büro. Wenn der Chef das Essen am Arbeitsplatz untersagen will, darf er seine Rechnung nicht ohne den Betriebsrat machen.

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Arbeit
Arbeitnehmer müssen sich auf Wunsch des Arbeitgebers für die Arbeit im Betriebsrat abmelden.

Ein Firmenchef kann verlangen, dass sich die Mitarbeiter für die Arbeit im Betriebsrat abmelden. Damit ist ausgeschlossen, dass der Arbeitnehmer ohne Vorwarnung seinen Arbeitsplatz verlässt.

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Arbeit
Eine Kündigung liegt in einem Büro auf einem Kalender in Frankfurt/Oder (Brandenburg).

Die Elternzeit bietet für Mitarbeiter einen speziellen Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen. Nur, wenn alle Alternativen ausgeschöpft sind, ist die Maßnahme zulässig - der Zeitpunkt der Kündigung ist nicht allein ausschlaggebend.

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Arbeit
Eine Gerichtsurteil eines Landesarbeitsgerichts entschied nun, dass es dem Betriebsrat erlaubt sein muss, ein eigenes E-Mail-Postfach zu errichten. Foto: Andrea Warnecke

Für einen Betriebsrat ist besonders die Kommunikation zu den Mitarbeitern besonders wichtig. Dabei steht dem Gremium ein eigenes E-Mail-Postfach zu, um die Kollegen regelmäßig auf dem Laufenden zu halten, entschied nun ein Landesarbeitsgericht.

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Arbeit
Für Tarifverträge gilt das Ablöseprinzip. Das heißt, verschlechternde Regelungen im neuen Tarifvertrag sind möglich.

Ein neuer Tarifvertrag kann Verschlechterungen für Arbeitnehmer mit sich bringen. Möglich ist auch, dass er rückwirkend gilt - und zwar dann, wenn die Arbeitnehmer schon Kenntnis von den Verhandlungen hatten.

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Arbeit
Illegale Autorennen können zu schweren Folgen führen.

Illegale Autorennen sind strafbar - unabhängig davon, ob es sich um jemanden handelt, der im Autogeschäft arbeitet oder nicht. Der Mitarbeiter eines Autohändlers hatte deswegen gegen seine fristlose Kündigung geklagt.

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  • Leipziger Opernball 2017

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