Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Arbeitsrecht Azubis müssen für Überstunden Ausgleich bekommen
Mehr Recht Arbeitsrecht Azubis müssen für Überstunden Ausgleich bekommen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:45 09.10.2015
Azubis können für Überstunden einen Freizeitausgleich oder eine Vergütung einfordern. Quelle: Patrick Seeger
Anzeige
Berlin

Sollen Auszubildende Überstunden leisten, muss der Arbeitgeber sie extra vergüten oder

Freizeitausgleich gewähren. Darauf weist Nico Schönefeldt hin, Berufsbildungsexperte beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag.

Der Arbeitgeber darf außerdem nicht gegen die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes beziehungsweise des Jugendarbeitsschutzgesetzes verstoßen. Danach dürfen Jugendliche nicht mehr als acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich arbeiten.

Bei Volljährigen ist die Rechnung etwas komplizierter: Sie dürfen acht Stunden täglich und an sechs Tagen in der Woche arbeiten, also maximal 48 Stunden pro Woche. Die Arbeitszeit kann vorübergehend auf zehn Stunden täglich und 60 Stunden wöchentlich verlängert werden. Dann muss allerdings sichergestellt sein, dass Auszubildende innerhalb von sechs Monaten im Schnitt nicht mehr als acht Stunden pro Tag arbeiten.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wer ein Handycap hat, traut sich oft nicht ins Bewerbungsgespräch. Dabei müssen rein rechtlich betrachtet Behinderungen nicht immer angegeben werden. Um eine gute Vertrauensbasis zu schaffen, ist es aber sinnvoll, dies doch zu tun.

09.10.2015

Ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder der Bahn: Wie Angstellte zur Arbeit kommen, darf der Arbeitgeber in der Regel nicht bestimmen. Das entschied zuletzt das Arbeitsgericht Berlin.

09.10.2015

Einer Mitarbeiterin wird fristlos gekündigt, weil sie mehrmals vom Dienstapparat eine Glücksspielhotline anruft. Mancher fühlt sich nun unbehaglich: Viele tätigen ab und zu vom Büro aus Anrufe, die eigentlich privat sind. Ist das in Ordnung?

09.10.2015
Anzeige