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Arbeitsrecht Twitter und Co.: Impressum bei beruflicher Nutzung Pflicht
Mehr Recht Arbeitsrecht Twitter und Co.: Impressum bei beruflicher Nutzung Pflicht
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12:12 13.05.2015
Wer Netzwerke wie Twitter auch teilweise beruflich nutzt, muss ein Impressum erstellen und von Twitter aus darauf verlinken. Quelle: Arno Burgi
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Berlin

Wer also auf einem eigentlich privaten Account Dinge veröffentlicht, die mit dem Beruf zu tun haben, handelt nicht mehr lediglich zu persönlichen oder familiären Zwecken, sondern geschäftsmäßig. Das ist etwa der Fall, wenn ein Fotograf bei Instagram oder Twitter neben privaten Inhalten auch Bilder seiner Arbeit veröffentlicht, um damit Werbung für sich zu machen.

"Bei rein geschäftlichen Accounts ist generell ein Impressum erforderlich", erklärt Feldmann. Bietet das soziale Netzwerk keinen Raum dafür, wie etwa bei Twitter, können Nutzer das Impressum verlinken. "Mit zwei Klicks müssen Besucher des Profils dann zum Impressum gelangen." Es muss außerdem auf der verlinkten Website leicht auffindbar sein. In ein Impressum gehören mindestens Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, das Handelsregister, die Handelsregisternummer, die Umsatzsteueridentifikationsnummer und gegebenenfalls die zuständige Aufsichtsbehörde. Erweiterte Impressumspflichten können sich aus berufsständischen Regelungen ergeben.

dpa

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