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Aktuelles Ab in den Schnee! Wintersport für Familien in der Region
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13:52 08.02.2019
Auf geht's in den Schnee! In der Nähe von Leipzig gibt es einige schneesichere Ausflugsziele. Quelle: snedorez/fotolIa.com

Ob Fichtelberg bei Oberwiesenthal, Schöneck im Vogtland oder Altenberg im Erzgebirge – wer den Anfahrtsweg in Kauf nimmt, wird mit vielen familientauglichen Pisten belohnt.

Wer ein Auto hat, erreicht die Skigebiete meist sehr viel schneller. Nach Oberwiesenthal etwa dauert die Fahrt zwischen 90 Minuten und zwei Stunden, während der Zug mit Umstiegen über drei Stunden braucht.

Mit dem Skibus nach Oberwiesenthal

Ein gutes Angebot haben seit mehreren Jahren die Leipziger Verkehrsbetriebe: Noch bis Anfang März fährt immer samstags und an zwei Mittwochen im Februar der Skibus vom Leipziger Hauptbahnhof bis nach Oberwiesenthal.

Wer das Kombiticket aus Fahrt und Skipass bucht, spart einige Euros und viele Minuten Wartezeit an den Kassen.

Alle Informationen stehen online unter www.l.de/skibus

Das dortige Skigebiet am 1215 Meter hohen Fichtelberg ist das größte Skigebiet Sachsens. Vom Gipfel aus misst die längste Piste rund zweieinhalb Kilometer.

Insgesamt gibt es zwölf Pisten von leicht bis schwer, die meisten können künstlich beschneit werden.

Eine Besonderheit ist die wunderbare, fast zwei Kilometer lange Rodelstrecke.

Außerdem stehen Schwebebahn, Vierer- und Einer-Sessellift sowie mehrere Schlepplifte zur Verfügung. Skischulen mit Baby-Lift gibt es auch.

Das Gebiet mit Unterkünften direkt an der Piste bietet sich auch für längere Aufenthalte an.

Winter im Kurort Oberwiesenthal - der Fichtelberg ruft. Quelle: Ahorn Hotels and Resorts

Die Tageskarte kostet in dieser Saison 26 Euro, Kinder von 7 bis 16 Jahren zahlen 21 Euro.

Seit einigen Jahren erlauben mehrtägige Skipässe auch die Nutzung im direkt angrenzenden Skigebiet auf tschechischer Seite am 1244 Meter hohen Klinovec (Keilberg), der höchsten Erhebung des Erzgebirges.


Auch im Osterzgebirge sind viele kleine Skigebiete zu finden. Günstig für Skianfänger ist zum Beispiel Altenberg, das über eine Skischule verfügt.

Zwar steht nur eine gut 500 Meter lange Piste zur  Verfügung, doch gilt die als relativ schnee sicher, kann künstlich beschneit werden und Anfänger können auf dem Zauberteppich auf die Übungsstrecke gleiten.

Die Tageskarte kostet 17 Euro.

Weitere Lifte gibt es in der Umgebung in Geising, Rehefeld-Zaunhaus und Schellerhau.

Auch die Snowtubing-Anlage in Rehefeld ist einen Besuch wert.

Spaß auf dem Schlitten: Auf schneebedeckten Pisten geht es abwärts. Quelle: Pezibear/pixabay.com

Nach Altenberg geht es mit dem ICE zuerst Richtung Dresden, dann weiter mit dem Ski- und Wander-Express, der seit dieser Saison das ganze Jahr über an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von Dresden nach Altenberg fährt.

Schöneck ganz im Westen des Vogtlandes hat eine relativ große Pistenauswahl. Ein Vierer-Sessellift und vier Schlepplifte führen zu den Pisten, die als leicht bis mittelschwer eingestuft werden.

Die Hauptpiste, die auch für nächtliche Fahrten beleuchtet wird, ist 750 Meter lang. Einen Babylift am Übungshang gibt es auch.

Die Tageskarte für Erwachsene kostet aktuell 22 Euro.

In Schöneck werden auch Pferdeschlittenfahrten und Winterwanderungen im Schnee angeboten.

Wer keine Lust auf Ski- oder Schlittenfahren hat, baut Kunstwerke aus Schnee. Quelle: Tourismusverband Erzgebirge e.V./ Bernd März

Wenige Kilometer entfernt in und um Klingenthal gibt es weitere Schlepplifte.

Mühlleithen gilt als das schneesicherste Skigebiet im Vogtland.

Nicht zuletzt verfügt auch Johanngeorgenstadt im Westerzgebirge über eine relativ lange, recht einfache Piste.

Die Höhenlage um 800 Meter sorgt auch ohne Schneeanlage oft für natürliche Wintersportbedingungen. Das Gebiet ist mit Skischule und Skikindergarten gut auf Familien eingestellt. 16 Euro kostet die Tageskarte.

Von Christopher Resch

Anstrengend, aber schön: Langlauf mit Kind im Anhänger. Quelle: Nadine Marquardt

Langlauf mit "Anhang"

Berge mit einem Affenzahn runterfahren? Nein danke!

Viel entspannter finde ich Skilanglauf, das ging sogar noch mit Sechs-Monats-Bauch. Und auch mit Babys oder Kleinkindern kann es auf die Loipe gehen – mit dem Fahrradanhänger.

Wir hatten einen Chariot (heute Thule), für den es ein Langlauf-Skiset gibt. Andere Marken haben das aber auch.

Kaufen war uns zu teuer, viele Fahrradläden bieten die Sets zum Leihen an.

Das Handling ist relativ einfach: Statt der Räder werden zwei spezielle Skier befestigt. Über zwei Stangen wird der Anhänger mit einem Hüftgurt verbunden, den derjenige umschnallt, der zieht. Dann kann’s schon auf die Strecke gehen.

Und ja: Es ist anstrengend, vor allem bergauf und beim Loslaufen. Dafür konnten mein Mann und ich (beim Ziehen haben wir uns abgewechselt) wunderbar durch die Winterlandschaften gleiten.

Eine schöne Langlaufstrecke – ohne krasse Anstiege und Abfahren – ist zum Beispiel die Kammloipe zwischen Johanngeorgenstadt und Schöneck im Erzgebirge/Vogtland.

Empfehlenswert (wenn auch nicht ganz so schneesicher) ist der Thüringer Wald, zum Beispiel rund um Schmiedefeld am Rennsteig und Oberhof.

Kommunikativ ist das Langlaufen mit Anhang auf jeden Fall. Wir wurden sehr oft auf das Skiset angesprochen und einige Sportler hätten sich am liebsten selbst ziehen lassen.

Mit einem dicken Winterfußsack und ordentlich Proviant hat unser Sohn das stundenlang mitgemacht. Inzwischen ist er acht Jahre alt – und fährt lieber mit einem Affenzahn Berge runter.

Von Nadine Marquardt

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