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Aktuelles Babyfon, Videophone oder Webcam: So haben Sie ihr Baby beim Schlafen im Blick
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10:15 06.11.2018
Schäft mein Baby gut? Viele Eltern wollen auf Nummer sicher gehen und setzen deshalb auf smarte Technik. Quelle: pixabay.com

Egal ob per Ton, Video oder Webcam – Möglichkeiten, das schlafende Kind auch aus der Ferne zu überwachen, gibt es viele.

Ein Klassiker ist und bleibt das Babyfon, das allerdings längst nicht mehr nur den Ton liefert, sondern bei Bedarf auch Bilder in Echtzeit – vor­ausgesetzt, das Signal ist nicht zu schwach.

Eltern, die noch mehr Sicherheit suchen, aber nicht pausenlos neben dem Bettchen ausharren wollen, können das schlafende Kind auch per Webcam via Smartphone überwachen.

Doch welche ist die zuverlässigste und damit auch vertrauenswürdigste Lösung? Die Tester der Stiftung Warentest haben alle drei Systeme intensiv auf deren Übertragungsqualität, Handhabung, Umwelteigenschaften und Datensicherheit überprüft.

So viel vorab: Ein Anbieter von insgesamt 17 überprüften Produkten lag bei allen drei Babyfon-Arten vorn. Philips lieferte sowohl das beste Audio- und Video-Babyfon sowie die einzige passable Webcam.

Babyschlaf: Smarte Kameratechnik mit Tücken

Bei den smarten Kameras kam kein Gerät über ein „Befriedigend“ (2,6) hinaus. Hintergrund ist die umständliche Handhabung der Geräte. Zwar können die Eltern nahezu von überall, wo es Internet gibt, einen Blick aufs Kind werfen. Allerdings hat die smarte Technik ihre Tücken. Mit Ausnahme des Testsiegers von Philips lassen sich alle umständlich einrichten. Außerdem bewerteten die Prüfer die App-Bedienung als „teilweise zu frickelig“.

Zudem sind eine stabile Internetverbindung und eine ausreichend hohe Datenrate Grundvoraussetzungen zur idealen Nutzung. Sind diese nicht gegeben, hakt die Technik: Eltern berichten in der Zeitschrift „test“ von teils eingefrorenen Bildern, die schlafende Kinder zeigten, obwohl diese längst wach waren.

Besondere Vorsicht ist bei einigen Geräten obendrein beim Thema Datensicherheit geboten. So ließen sich die Babyvideos von Beurers BY88 Smart und Motorolas MBP845Connect ohne Zugangsberechtigung abfischen. In ungeschützten WLAN-Netzen sollten sie daher besser gar nicht genutzt werden. Beide Geräte fielen mit der Note „mangelhaft“ im Test durch.

Wer sich dennoch für eine Webcam zur Babyüberwachung entscheidet, sollte wissen: Ein Restrisiko bleibt grundsätzlich bei allen Geräten.

Elektrosmogwerte bei smarter Baby-Sicherheitstechnik unter Richtwert

Für Eltern, denen es ausreicht, einfach nur zu hören, wann das Baby wach ist reicht ein Audiogerät. Die beste Übertragungsqualität lieferten Philips’ SCD585 gefolgt von VTech Babys Stimme, das mit rund 64 Euro weniger als die Hälfte als der Testsieger kostet (um 136 Euro). Zudem erwiesen sich die Geräte als sehr zuverlässig: Wenn der Kontakt abbrach, ertönte ein lauter Piepton.

Ein Haken bei den Geräten, die neben dem Ton auch noch ein Bild lieferten: Die Qualität der übertragenen Bilder von Babys Schlafgemach ließ zu wünschen übrig, vor allem im Dunkeln. Schemenhaft immerhin aber waren die Kinder zu erkennen.

Nicht zu empfehlen in diesem Segment waren jeweils die Produkte der Firma Reer. Sowohl das Gerät, das nur Ton liefert, als auch das Gerät mit Bildübertragung kamen in der Gesamtbewertung nicht über ein „Ausreichend“ hinaus.

Eine gute Nachricht zum Schluss: Was Elektrosmogwerte anbelangt, müssen sich Eltern keine Sorgen machen. Alle geprüften Geräte unterschritten die vom Bundesimmissionsschutzgesetz vorgegebenen Richtwerte deutlich.

Auf test.de gibt es den kompletten Bericht (kostenpflichtig).

Von RND

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