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Für Kinder Krokus, Schneeglöckchen, Narzisse: Erste Frühblüher stecken die Köpfe raus
Mehr Schlingel & Familie Für Kinder Krokus, Schneeglöckchen, Narzisse: Erste Frühblüher stecken die Köpfe raus
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10:35 11.03.2019
Wenn die Tage wärmer werden, stecken die ersten Krokusse ihre Köpfchen aus dem Boden heraus. Quelle: André Kempner

"Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März!“ Wer das fröhlich-bunte Video zu diesem Lied von rolf zuckowski kennt, hat auch den gelben Krokus schon gesehen, der – Hokuspokus – seine Nase ans Licht steckt.

Die Wiesen sind schon jetzt voll von diesen weiß, gelb, rosa oder lila blühenden Blumen. Wenn ihr Krokusse seht, dann wisst ihr: Der Frühling ist nicht mehr weit.
Pflanzen, die schon sehr früh im Jahr blühen, nennt man deshalb auch Frühblüher. Der Krokus zählt dazu, aber auch Blumen wie das Schneeglöckchen oder der Märzenbecher. Die beiden tragen die frühe Jahreszeit sogar im Namen. Genauso ist es bei der Osterglocke, die meist um die Osterzeit herum blüht.

Früh im Jahr lassen die Bäume noch mehr Sonnenstrahlen und Wärme zum Boden durch, denn ihre Kronen, also das Blätterdach, sind noch nicht geschlossen. Das nutzen die Frühblüher.

Allerdings hat die Sonne noch nicht genug Kraft, um den Pflanzen ausreichend Energie zu spenden. Deshalb haben die Frühblüher besondere Speicher entwickelt – Zwiebeln oder Pflanzenknollen –, aus denen sie ihre Energie abzapfen. Sobald sich die Baumkronen zu schließen beginnen, ziehen sich die Frühblüher zurück.

Die Tulpen gehören zu den Frühblühern. Quelle: Capri23/Pixabay

Am Beispiel der Tulpe lässt sich das Leben einer Blume im Jahresverlauf gut beschreiben: Wie andere Frühblüher wächst auch die Tulpe aus einer Zwiebel heran – das ist ihre Vorratskammer. In ihr sind alle Nährstoffe gespeichert, die sie zum Wachsen braucht. Sie sieht genauso aus wie die Zwiebeln, die man fürs Kochen verwendet. Auch der Pflanzenspross steckt darin. Dieser treibt bei den ersten Sonnenstrahlen aus, beginnt also zu wachsen und wird in den folgenden Wochen immer größer. Allmählich wachsen auch die Knospen der Tulpe.

Anfangs sind sie noch klein, hart, grün und geschlossen. Schließlich öffnen sie sich zu wunderschönen, leuchtenden Blüten. Das geschieht meist an einem warmen Tag im April.

Nach einigen Wochen verwelken die Blütenblätter und fallen wieder ab. Zurück bleibt der Stängel – und daran ein Fruchtknoten, der schon den Samen für den nächten Frühling in sich trägt. Wenn dieser Knoten aufplatzt, fallen die reifen Samen heraus auf den Boden. Aus ihnen wachsen im Lauf des Jahres neue Tulpenzwiebeln.

Und dann heißt es, wie in Rolf Zuckowskis gut gelauntem Lied: „Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März ...“.

Von Christopher Resch

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