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Ratgeber Reif für die Kur: So stellen Eltern einen Antrag
Mehr Schlingel & Familie Ratgeber Reif für die Kur: So stellen Eltern einen Antrag
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10:16 12.09.2018
Eine Mutter-Kind-Kur kann helfen, den Stress zu reduzieren. Quelle: pixabay.com
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Eine Kur dauert in der Regel drei Wochen und umfasst unter anderem Angebote zur Entspannung und Bewegung, Gruppen- und Einzelgespräche, aber auch medizinische Behandlungen oder eine Ernährungsberatung. Wie Mütter und Väter bei der Beantragung vorgehen müssen, erklärt die Zeitschrift „Eltern family“ (Ausgabe Oktober 2018):

Wie stelle ich einen Antrag?

Sieht der Arzt die Notwendigkeit für eine Kur, stellt er ein Attest aus. Es wird zusammen mit einem Antrag auf Mutter-Kind-Kur an die gesetzliche Krankenkasse geschickt, die dann prüft und im besten Fall genehmigt. Hilfe bei der Antragstellung bieten auch bundesweite Beratungsstellen. Wo sie diese finden, erfahrenSie unter www.muettergenesungswerk.de/kur-angebot/beratungsstellensuche-start.html

Was ist, wenn die Kasse ablehnt?

Grundsätzlich sind die Chancen für eine Genehmigung bei den gesetzlichen Kassen ziemlich hoch, sie liegt seit Jahren bei rund 88 Prozent. Verweigert die Kasse die Kur, sollte man das nicht hinnehmen: und zwei Drittel der Widersprüche haben Erfolg. Man sollte den Widerspruch binnen Monatsfrist schriftlich einreichen.

Was ist mit der Schule?

Liegt eine Bescheinigung der Krankenkasse vor, wird das Kind vom Unterricht freigestellt. Die meisten Kliniken bieten ein bis zwei Stunden täglich schulbegleitenden Unterricht an. Grundschüler verpassen meist nicht viel. Schwieriger wird es an weiterführenden Schulen. Da kann es sinnvoll sein, die Kur in die Ferien zu legen.

Muss eine berufstätige Mutter Urlaub nehmen?

Nein, sie ist nur verpflichtet, den Arbeitgeber schnell über den Zeitpunkt der Kur zu informieren. Er muss sie für diesen Zeitraum freistellen und weiter Lohn oder Gehalt zahlen. Die Kosten für die Kur trägt bei gesetzlich Versicherten die Krankenkasse, für Mütter fällt ein Eigenanteil von zehn Euro pro Tag an. Kann sich eine Mutter die Zuzahlung nicht leisten, kann sie das Müttergenesungswerk unterstützen.

dpa

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