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Tipps zum Schulanfang Schulweg, Pausenbrot, Schlafrhythmus: Tipps für einen gelungenen Schulanfang
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13:57 03.07.2018
Quelle: Peter Steffen / dpa

1. Zuckertüten sollen selbstverständlich Zuckertüten bleiben, aber nicht nur. Nützliche Dinge wie zusätzliche Füller und Stifte, Sportzubehör, Werkschürze, kleine Bücher, Zahnbürste, Bastelutensilien, Geldbörse bereiten auch Freude.

2. Denken Sie an den Rücken ihres Kindes – bei Ranzen auf Leichtgewichte und ein gutes passendes Tragesystem sowie Reflektoren (die dunkle Jahreszeit kommt, auch wenn man im Sommer nicht daran denkt) achten.

3. Fahrräder sollten nach Möglichkeit für Schulanfänger vermieden werden. In der Regel bieten die Grundschulen die Fahrradausbildung in Zusammenarbeit mit der Polizei ab der dritten Klasse an. Vorher sind die Anforderungen des Straßenverkehrs für Schulkinder nur sehr schwer zu bewältigen.

4. Hilfreich ist es, den Schulweg zu üben und dabei auf potentielle Gefahrenstellen zu verweisen. Nicht immer ist der kürzeste Schulweg auch der sicherste.

5. In den letzten Tagen vor Schulbeginn auf einen möglicherweise neuen Tages- und Schlafrhythmus umstellen. Ausreichend Nachtruhe vermeidet Müdigkeit sowie Konzentrationsabfall.

6. Individuell prüfen, wo das Kind eventuell noch größeren Bedarf an Hilfestellung (Schleifen binden, auf eigene Sachen achten, gewisses Tempo im Tagesablauf hat. Der Schulalltag erfordert eine große Eigenständigkeit, die für viele Kinder eine echte Herausforderung darstellt.

7. Keine Hektik am Morgen! Ranzen und zusätzliche Sachen schon am Vortag packen, in Ruhe frühstücken (richtiges Frühstück ist eine wichtige Grundlage für Leistungsfähigkeit) und Eile auf dem Schulweg vermeiden.

8. Auf gesundes Pausenbrot (leichte Kost sowie Obst und Gemüse) achten. Auf Glasflaschen verzichten.

9. Lassen Sie den Ranzen und die notwendigen Schulutensilien täglich packen und schauen Sie dabei ruhig zu. Dadurch hat man auch gleich die Kontrolle über die Schulsachen und vermeidet unnötigen Ballast.

10. Mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen sind die Kinder gut motiviert und positiv begeistert, sie wollen in die Schule. Die Freude, dass es losgeht, ist groß. Diese Grundstimmung sollten die Eltern nutzen und negative Äußerungen über Schule und Lehrer vermeiden.

11. Zeigen Sie vom ersten Moment an viel Interesse an schulischen Dingen und haben Sie Geduld. Und loben Sie schon mal bei kleinen Lernerfolgen. Teilen Sie die Freude mit dem Kind! Bei Fehlern nicht sofort tadeln, vielmehr motivieren und auf ein besseres Gelingen orientieren, frei nach dem Motto „…war schon ganz gut, aber vielleicht geht es noch etwas besser, versuche es doch noch einmal.“

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