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Digitalisierte Arbeitswelt: Drei Tipps gegen Stress

Arbeit Digitalisierte Arbeitswelt: Drei Tipps gegen Stress

Zwei von drei Arbeitnehmern arbeiten häufig mit digitaler Technik. Besonders gut geht es den meisten damit aber nicht, zeigt eine DGB-Studie. Wie man negative Auswirkungen verhindert, erklärt eine Betriebsärztin.

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Die Technik in der Arbeitswelt sollte immer dem Menschen dienen und nicht umgekeht. Andernfalls leiden Arbeitnehmer zunehmend unter Stress.

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa

Berlin. Die Digitalisierung ist eine große Chance in der Arbeitswelt. Doch neue Möglichkeiten verändern auch Arbeitsweisen: Ständige Erreichbarkeit, schnellere Taktung - wie können Arbeitnehmer damit umgehen?

Anette Wahl-Wachendorf ist Vizepräsidentin des Verbands der Werks- und Betriebsärzte und gibt dazu drei Tipps:

- Pausen gestalten: Pause heißt abschalten. Arbeitnehmer sollten sich vom Arbeitsplatz wegbewegen - einmal um den Block gehen oder sich in einen Park setzen. Dabei sollten sie sich nicht mit dem Smartphone beschäftigen. Die Pause muss ein gesunder Ausgleich zur Arbeit sein.

- Feierabend machen: Dank Smartphone sind viele Menschen ständig erreichbar. Doch wer das Gerät noch mit ins Bett nimmt und vor dem Schlafengehen seine Mails checkt, tut sich keinen Gefallen. Wenn schon das Smartphone auf dem Nachttisch liegt, sollten Funktionen wie Arbeitsmails ausgeschaltet sein. Auch weniger Blaulicht beim Smartphone oder Tablet hilft beim Einschlafen - bei vielen Geräte lassen sich blaue Anteile im Licht reduzieren.

- Der Mensch im Mittelpunkt: Nicht die Maschine darf die Taktung vorgeben, sie muss stattdessen den Menschen unterstützen. Dort, wo neue Technik zum Einsatz kommt, ist auch der Arbeitgeber gefragt. Er muss den Beschäftigten einbeziehen. Das heißt zum Beispiel, dass Schichtsysteme kritisch hinterfragt und angepasst werden müssen. Der Roboter kann 24 Stunden am Tag arbeiten, der Mensch nicht. Arbeitnehmer sollten Bedenken im Zweifel rechtzeitig ansprechen.

dpa

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