Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Aktuelles Problem höflich ansprechen: Quasselstrippen auf der Arbeit
Mehr Studium & Beruf Aktuelles Problem höflich ansprechen: Quasselstrippen auf der Arbeit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:42 13.09.2016
Die Arbeit stapelt sich. Der redseelige Kollege lenkt einem immer wieder ab. Das Problem sollte man höflich ansprechen. Foto: Andrea Warnecke/Symbolbild
Anzeige
Hamburg

Wenn der Kollege im Büro einfach nicht aufhört zu schwätzen, gibt es nur eine Lösung: Man muss ihn darauf ansprechen. Wichtig ist dabei, das in einer ruhigen Minute zu tun und den Kollegen nicht in eine Verteidigungshaltung zu drängen.

"Das kann man etwa so sagen: "Ich rede gerne mit dir, aber in manchen Situationen muss ich mich auf meine Arbeit konzentrieren." So erklärt es die Hamburger Etikette-Trainerin Imme Vogelsang. Ein solches Gespräch sollte man zunächst immer mit positiven Botschaften beginnen.

Ist man im Kollegenkreis der Auserwählte, der das Problem ansprechen muss, sollte man trotzdem auf Ich-Botschaften setzen. "Dann lässt sich anfügen, dass Kollegen manchmal Ähnliches erwähnt haben", sagt Vogelsang. Dabei sollte man vorsichtig vorgehen, um nicht den Eindruck zu vermitteln, das gesamte Büro habe etwas gegen den Kollegen. Alternativ-Vorschläge könnten das Gespräch auch einfacher machen: etwa die Einladung zum Kaffeetrinken zur Unterhaltung abseits der Arbeit.

Wenn der allzu gesprächige Kollege dazu noch mit Themen anfängt, die für das Büro schlicht unpassend sind, rät Vogelsang zu etwas deutlicherem Vorgehen. "In etwa: "Es gibt Themen, über die ich mich ungern mit Kollegen unterhalte. Ich fühle mich dabei nicht wohl." Und dann konkret aufzählen, was das ist, etwa Krankheiten, Beziehungen und so weiter." Aber auch in diesem Fall wichtig: positiv ins Gespräch einsteigen, das Gegenüber nicht in die Ecke drängen und Ich-Botschaften vermitteln. Dann liegt es am Kollegen, die Hinweise in die Tat umzusetzen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Statt des klassischen Intranets gibt es gerade in großen Unternehmen oft ein eigenes soziales Netzwerk. In vielen Fällen arbeitet es sich damit besser als zum Beispiel per E-Mail. Manche Arbeitnehmer empfinden die Netze aber auch als unangenehmen Präsentierteller.

13.09.2016

Mit dem 1. September beginnt heute des neue Ausbildungsjahr. Der Deutsche Gewerkschaftsbund beklagt ein teils abnehmendes Niveau der Ausbildung. Auch Lehrlinge bemängeln immer wieder Probleme. Anlaufstellen können helfen.

01.09.2016

Die Kita schließt, das Kind ist krank, und die Großeltern sind nicht verfügbar: Selbst kleine Probleme können im Alltag von Alleinerziehenden Chaos anrichten. Darauf muss in der Regel auch der Chef Rücksicht nehmen - allerdings nicht unbegrenzt.

01.09.2016
Anzeige