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14:16 30.01.2017
Rechtschreibfehler sind in einer Bewerbung tabu. Für den Großteil der Personaler stellen sie einen Grund dar, den Kandidaten auszusortieren. Quelle: Jochen Lübke dpa
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Köln

Ist das Anschreiben wichtiger oder der Lebenslauf? Was ist eine Todsünde für Personaler? Viele wollen die perfekten Bewerbungsunterlagen erstellen. Eine Umfrage vom

Jobportal Staufenbiel Institut und der Unternehmensberatung Kienbaum unter Personalern zeigt, was ihnen wichtig ist.

Auf den ersten Blick: Bewerber haben wenig Zeit, um zu überzeugen. 40 Prozent der Personaler nehmen sich für einen ersten Bewerbercheck maximal 5 Minuten Zeit. Weitere 47 Prozent investieren immerhin zwischen 6 bis 15 Minuten. Der Rest nimmt sich mehr Zeit.

Was interessiert: Drei von vier Personalern (75 Prozent) checken als Erstes den Lebenslauf. 22 Prozent schauen auf das Anschreiben. Das Bewerbungsfoto, Zeugnisse und Arbeitsproben spielen bei kaum jemanden beim ersten Blick auf die Unterlagen eine Rolle.

Was gar nicht geht: 60 Prozent der Befragten sortieren Bewerbungen mit Rechtschreibfehlern sofort aus. Etwa jeder Zweite (54 Prozent) nimmt es übel, wenn der Name des Ansprechpartners beim Arbeitgeber falsch geschrieben ist, für 46 Prozent sind Lücken im Lebenslauf ein Problem, bei denen eine Erklärung fehlt.

Netzrecherche: Bewerber sollten sich darauf einstellen, dass Personaler sie im Netz suchen. Fast jeder Dritte (32 Prozent) schaut sich zumindest in Einzelfällen das Facebook-Profil eines Bewerbers an. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) googelt den Jobkandidaten.

Im Herbst 2016 wurden 297 Personaler befragt. Mehrfachnennungen waren möglich.

dpa

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