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550.000 Besucher, 1000 Künstler, 13 Areale - Dresdner feiern ihre Stadt

550.000 Besucher, 1000 Künstler, 13 Areale - Dresdner feiern ihre Stadt

Das Dresdner Stadtfest 2013 geht langsam zu Ende. Bei strahlendem Sonnenschein feierten seit Freitagabend 550.000 Besucher in der gesamten Innenstadt den 807. Geburtstag der Stadt Dresden.

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Quelle: Julia Vollmer

Dresden. 1.000 Künstler boten an zweieinhalb Tagen auf 13 thematisch gestalteten Arealen und 7 Bühnen ein vielfältiges Programm. Am Sonntagnachmittag standen mit dem Entencup und der Babyparade noch einmal zwei Highlights auf dem Festprogramm. Am Sonntagabend werden die Puhdys auf dem Theaterplatz das Abschlusskonzert bestreiten.

Stadtfest-Sprecher Enrico Bach zeigte sich sichtlich zufrieden. "Es herrscht eine tolle Stimmung, passend zum Wetter. Bisher lief alles ruhig und friedlich. Damit das so bleibt, wird das Ordnungsamt auch am Abend das Glasflaschenverbot durchsetzen." Wie die Polizei auf Anfrage von DNN-Online am Sonntag mitteilte, gab es keine Zwischenfälle auf dem Festgelände.

Zum offiziellen Beginn am Freitag gab es gleich ein Treffen passend zum Motto dieses Jahres: "Wagner trifft Canalettto". Und stilecht überreichte ein Canaletto-Darsteller dem Dresdner Alt-OB Herbert Wagner eine Kopie des weltberühmten Canaletto-Blicks.

Rund 20 000 Menschen haben beim Dresdner Stadtfest den musikalischen Wettstreit um den schnellsten „Hummelflug“ verfolgt. Der Solotubist der Dresdner Philharmonie, Jörg Wachsmuth, spielte das berühmte Stück von Nikolai Rimski-Korsakow am Freitagabend auf einer Riesen-Tuba unter 54 Sekunden. Den bisherigen Rekord hielt der britische Geiger Ben Lee mit 54,24 Sekunden.„Die Leute haben den Atem angehalten“, sagte ein Stadtfest-Sprecher am Samstag. Während des Konzertes auf dem Theaterplatz sei das eine schöne Einlage gewesen. Allerdings wird der Sieg im Noten-Sprint vermutlich am Grünen Tisch verhandelt. Denn Dirigent Markus Poschner drückte die Stoppuhr am Ende ein wenig verzögert, so dass auf dem Display ein Wert von 55,272 aufleuchtete. Die Videoanalyse im Anschluss hinter der Bühne ergab, dass Wachsmuth tatsächlich bei 53,82 landete. Im Original ist das Stück gut drei Minuten lang.Der Musiker zeigte sich kurz nach dem Rekordversuch wenig überrascht, weil er mit Metronomschlag 125 genau auf dieses Ziel hingearbeitet hatte.

„Ich war entspannt, das Training in den letzten Wochen hat mir geholfen“, sagte der 47-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. Erschwerend kam hinzu, dass die Moderatorin des Konzertes das Publikum zum Mitklatschen animiert hatte. „Ich habe das ausgeblendet und nur auf meine innere Uhr gehört“, meinte der Musiker. Das Ergebnis ist umso beachtlicher, als Wachsmuth auf einer 2,05 Meter großen XXL-Tuba spielte - eine Spezialanfertigung von Instrumentenbauern aus dem Vogtland. Für die 50 Kilo schwere Tuba mit 20 Meter Rohr braucht man die doppelte Luftmenge.

Beim Dresdner Nachtlauf gewannen Ondrej Fejfar und Lenka Sibravova bei der Damen. Die Läufer waren am Kulturpalast gestartet und liefen dann durch die Altstadt vorbei an der Synagoge. An der Elbe ging es flussaufwärts bis zum Blauen Wundert. Auf der Neustädter Elbseite gelangten alle Läufer über den Rosengarten und die Albertbrücke zurück ins Ziel mitten im Getümmel des Dresdner Stadtfestes.

sl / JV /dpa

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