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AG 13. Februar hofft in diesem Jahr auf mehr Teilnehmer bei Menschenkette

AG 13. Februar hofft in diesem Jahr auf mehr Teilnehmer bei Menschenkette

Die Mitglieder der AG 13. Februar in Dresden hoffen zur Menschenkette in diesem Jahr auf noch mehr Teilnehmer als im vergangenen Jahr. Grundsätzlich rechne man mit ähnlichen Zahlen wie 2013, sagte Moderator Joachim Klose am Freitag.

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Menschenkette in Dresden am 13. Februar 2012.

Quelle: dpa

Dresden. Da der 13. Februar dieses Jahr aber außerhalb der Schulferien liege, hoffe er auf noch mehr Familien und auch Schüler. Zudem wolle Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) in diesem Jahr verstärkt ausländische Mitbürger zur Teilnahme an den Aktionen gegen den befürchteten Nazi-Aufmarsch am Jahrestag der alliierten Angriffe auf Dresden 1945 einladen.

Organisatorisch bleibe fast alles beim Alten. Die Route vom Rathaus zur Wallstraße, Postplatz, Augustusbrücke, Königsufer, Carolabrücke, Synagoge und zurück zum Rathaus bleibt unverändert. Startpunkt der Veranstaltung ist wieder eine Bühne am Rathaus, wo ab 17 Uhr unter anderem Oberbürgermeisterin Orosz sprechen will. Mit Hilfe von mehr als 100 Ordnern und sieben Infoständen sollen die Dresdner dann über die Strecke verteilt werden.

Neu ist in diesem Jahr eine Gruppe von Posaunisten. Die sollen ab 16.30 Uhr an verschiedenen Orten spielen, zum Beispiel an der Gedenkstele auf dem Altmarkt, wo das Eislaufen am 13. Februar ruhen soll. Wenn sich die Menschenkette 18 Uhr schließt, sollen die Posaunisten an der Synagoge zu hören sein, da dort die Kirchturmglocken schlechter zu hören sind.

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In diesem Jahr wird unter anderem an das Schicksal von Kiew, Ukraine, erinnert.

Quelle: Stadt Dresden

Neben der Teilnahme an der Menschenkette soll es auch in diesem Jahr wieder Postkarten geben, die die Dresdner zum Nachdenken anregen sollen. 2014 haben sich die Organisatoren für Kiew und London entscheiden. Mit Kriegsbildern der beiden im Krieg von Deutschen zerstörten Innenstädten will die AG zeigen, dass Dresden eben keine unschuldige Stadt war, sondern dass der Krieg zuerst von Deutschland aus in die Welt getragen wurde. Die Dresdner können die Postkarten unterschreiben und im Rathaus abgeben. Die ausgefüllten Karten werden dann an die Oberbürgermeister von London und Kiew geschickt, erklärt Harald Lamprecht von der evangelischen Landeskirche Sachsen.

sl

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