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AfD-Parteitag in Petrys Direktwahlkreis nach Querelen verschoben

Unmut in Teilen der Parteibasis AfD-Parteitag in Petrys Direktwahlkreis nach Querelen verschoben

Der Zwist innerhalb der sächsischen AfD geht weiter. Teile der Basis begehren gegen Parteichefin Petry auf und wollen ihre Direktkandidatur für den Bundestag verhindern. Auf den Show-down müssen sie aber noch warten.

Sachsens AfD Generalsekretär Uwe Wurlitzer und Parteivorsitzende Frauke Petry auf dem Parteitag in Weinböhla im März.

Quelle: dpa

Dresden. Nach Querelen um die rechtmäßige Einberufung eines für diesen Sonntag geplanten Parteitags des AfD-Kreisverbandes Sächsische Schweiz/Ostererzgebirge ist dieser verschoben worden. Laut einer Mitteilung soll er nun am 9. Juli stattfinden. Gründe teilte der Kreisverband am Mittwochabend nicht mit. Zuvor hatte Sachsens AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer die Umstände der Einberufung als fehlerhaft kritisiert.

Dem Kreisparteitag in Dohna liegen Anträge zur Abwahl der Bundes- und Landesvorsitzenden Frauke Petry als Bundestagsdirektkandidatin des Wahlkreises vor. Der Unmut der Basis hatte sich unter anderem am Vorgehen Petrys gegen den Parteirechtsaußen Jens Maier entzündet. Petry und Wurlitzer hatten gegen den umstrittenen Dresdner Richter vor dem Bundesschiedsgericht ein Parteiausschlussverfahren beantragt.

Er halte den Parteitag für rechtlich angreifbar, sagte Wurlitzer am Mittwoch in Dresden. Zum einem seien nicht alle Mitglieder fristgerecht eingeladen worden, außerdem „wurde nach einem Wechsel des Veranstaltungsortes nicht neu eingeladen“. Schließlich fänden sich nicht alle fristgerecht eingegangenen Anträge im Antragsbuch wieder. Diese Bedenken habe er dem Kreisverband in einer E-Mail mitgeteilt, sagte der Generalsekretär. Zuvor hatte die „Freie Presse“ darüber berichtet.

Er fordere aber keineswegs die Absage des Parteitages, betonte Wurlitzer und bedauerte, dass seine E-Mail „durchgestochen“ worden sei und „so wieder ein Eindruck von Zerstrittenheit entsteht, die so gar nicht besteht“. Er wolle nur erreichen, dass es ein guter Parteitag werde, „weil da alle von profitieren“.

LVZ

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