Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Angeklagte verweigern Aussagen zu Fußball-Randale in Auerbach

Angeklagte verweigern Aussagen zu Fußball-Randale in Auerbach

Im Cottbuser Prozess um Ausschreitungen bei einem Fußballspiel im sächsischen Auerbach haben alle 18 Angeklagten am Donnerstag die Aussage verweigert. Begründungen dafür nannten ihre Anwälte beim zweiten Verhandlungstag nicht.

Voriger Artikel
Raumstreit im sächsischen Landtag beigelegt
Nächster Artikel
Baubranche in Sachsen unzufrieden mit 2009
Quelle: dpa

Cottbus. Im Anschluss ließ die Jugendstrafkammer des Landgerichtes eine DVD mit Fernsehaufnahmen vorspielen, nachdem die Richter dazu Gegenanträge mehrerer Verteidiger abgelehnt hatten. Die Bilder zeigten schwarz gekleidete Randalierer am 13. April 2007 beim Oberligaspiel der zweiten Mannschaft von Energie Cottbus gegen den VfB Auerbach.

Den Angeklagten wird zur Last gelegt, vermummt und ohne Tickets in das Stadion gestürmt zu sein, einen Ordner verletzt, Polizeibeamte beleidigt und den „Hitlergruß“ gezeigt zu haben. Die Anklage wirft den jungen Männern schweren Hausfriedensbruch vor, der auch das Delikt der Körperverletzung umfasst. Einige von ihnen müssen sich zudem wegen Verwendens von Nazi-Kennzeichen und Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten. Die Männer waren zur Tatzeit laut Staatsanwaltschaft Anhänger der gewaltbereiten Gruppierung „Inferno Cottbus“, sie gehörten aber nicht zur rechtsextremen Szene.

Auf den Fernsehmitschnitten ist zu sehen, wie teils vermummte Männer damals als „schwarzer Block“ im Stadion herumbrüllten, Leuchtraketen zündeten und versuchten, ein großes Transparent anzuzünden. Fußballverantwortliche und Zuschauer drücken in den Beiträgen ihr Unverständnis über diesen Krawall aus und äußern Protest. Erst als die anfangs sechs anwesenden Polizisten Verstärkung herbeiholten, konnte die Situation unter Kontrolle gebracht und das Spiel nach einer verlängerten Halbzeitpause fortgesetzt werden. Es endete 1:1.

Der Prozess geht am 8. März weiter, dann sollen die ersten Zeugen gehört werden. Die Verhandlung findet in einem Saal des Messezentrums statt, weil die Säle im Landgericht zu klein sind.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr

  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Beim Fotowettbewerb der Sparkasse Leipzig kann nun über die zwölf Kalendermotive abgestimmt werden. Das Voting endet am 31. August 2017. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr