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Angeklagte verweigern Aussagen zu Fußball-Randale in Auerbach

Angeklagte verweigern Aussagen zu Fußball-Randale in Auerbach

Im Cottbuser Prozess um Ausschreitungen bei einem Fußballspiel im sächsischen Auerbach haben alle 18 Angeklagten am Donnerstag die Aussage verweigert. Begründungen dafür nannten ihre Anwälte beim zweiten Verhandlungstag nicht.

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Quelle: dpa

Cottbus. Im Anschluss ließ die Jugendstrafkammer des Landgerichtes eine DVD mit Fernsehaufnahmen vorspielen, nachdem die Richter dazu Gegenanträge mehrerer Verteidiger abgelehnt hatten. Die Bilder zeigten schwarz gekleidete Randalierer am 13. April 2007 beim Oberligaspiel der zweiten Mannschaft von Energie Cottbus gegen den VfB Auerbach.

Den Angeklagten wird zur Last gelegt, vermummt und ohne Tickets in das Stadion gestürmt zu sein, einen Ordner verletzt, Polizeibeamte beleidigt und den „Hitlergruß“ gezeigt zu haben. Die Anklage wirft den jungen Männern schweren Hausfriedensbruch vor, der auch das Delikt der Körperverletzung umfasst. Einige von ihnen müssen sich zudem wegen Verwendens von Nazi-Kennzeichen und Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten. Die Männer waren zur Tatzeit laut Staatsanwaltschaft Anhänger der gewaltbereiten Gruppierung „Inferno Cottbus“, sie gehörten aber nicht zur rechtsextremen Szene.

Auf den Fernsehmitschnitten ist zu sehen, wie teils vermummte Männer damals als „schwarzer Block“ im Stadion herumbrüllten, Leuchtraketen zündeten und versuchten, ein großes Transparent anzuzünden. Fußballverantwortliche und Zuschauer drücken in den Beiträgen ihr Unverständnis über diesen Krawall aus und äußern Protest. Erst als die anfangs sechs anwesenden Polizisten Verstärkung herbeiholten, konnte die Situation unter Kontrolle gebracht und das Spiel nach einer verlängerten Halbzeitpause fortgesetzt werden. Es endete 1:1.

Der Prozess geht am 8. März weiter, dann sollen die ersten Zeugen gehört werden. Die Verhandlung findet in einem Saal des Messezentrums statt, weil die Säle im Landgericht zu klein sind.

dpa

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