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Angela Merkel besucht Dresdner Mikroelektronik

Chipbranche Angela Merkel besucht Dresdner Mikroelektronik

Die Kanzlerin hat am Dienstag in der sächsischen Landeshauptstadt dem Chiphersteller Globalfoundries einen Besuch abgestattet. Begleitet wurde Angela Merkel von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (alle CDU).

Angela Merkel in den Produktionshallen des Chipherstellers Globalfoundries.

Quelle: dpa

Dresden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Mikroelektronikstandort in Dresden besucht. Zunächst ließ sie sich am Dienstag beim Chiphersteller Globalfoundries über eine neue Technologie informieren, mit der künftig neue energieeffiziente und leistungsfähigere Chips für die Zukunft des Internets hergestellt werden sollen. Begleitet von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (beide CDU) wollte sich Merkel außerdem bei dem Halbleiterhersteller Infineon und dem Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) über aktuelle Entwicklungen informieren. 

Die Bundesregierung will bis Ende dieses Jahres ein 400 Millionen Euro teures Förderprogramm für die Mikroelektronik auf den Weg bringen, erklärte Wanka. Das Programm soll eine Laufzeit bis 2020 haben. Deutschland sei stark in der Mikroelektronik. „Die Konkurrenz schläft aber nicht und die Digitalisierung schreitet schnell voran. Deshalb müssen wir unsere Forschung, aber auch gute Rahmenbedingungen für Investitionen gemeinsam weiter ausbauen“, so die Bundesforschungsministerin.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Mikroelektronikstandort in Dresden besucht. Zunächst ließ sie sich beim Chiphersteller Globalfoundries über eine neue Technologie informieren. Begleitet von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka informierte sich Merkel anschließend beim dem Halbleiterhersteller Infineon und dem Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) über aktuelle Entwicklungen.

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Nach den Worten von Wanka ist die Mikroelektronik vor allem für die Vernetzung von Produktion und Internet eine entscheidende Voraussetzung. „Wer Industrie 4.0 fördern will, braucht starke Chips. Ohne Sensoren sind Roboter „blind“. Die Sensoren sind die Quelle der Daten, über die wir bei Industrie 4.0 und Smart Services immer reden„, erklärte die Ministerin.

Dresden sei einer der bedeutendsten Standorte der Mikroelektronik in Europa. Viele Wertschöpfungsketten reichten heute über Landesgrenzen hinweg. Daher seien europäische Kooperationen für viele deutsche und in Deutschland ansässige Chip-Hersteller ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit am Standort. Etwa 2100 Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationstechnik mit gut 50.000 Mitarbeitern setzen hier jährlich gut acht Milliarden Euro um.

Wilschdorfer Landstraße 101, 01109 Dresden 51.125802 13.718984
Wilschdorfer Landstraße 101, 01109 Dresden
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